Leitlinien-Detailansicht

Atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen

Registernummer 033 - 050
Klassifikation S3

Stand: 31.12.2013 (in Überarbeitung), gültig bis 30.12.2018

26.01.2017: Gültigkeit der Leitlinie nach inhaltlicher Überprüfung durch das Leitliniensekretariat verlängert bis 30.12.2018; 10.12.2015: russische Version der Leitlinie eingestellt; 19.08.2015: Patientenversion eingestellt

Gründe für die Themenwahl:

 Die atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen tritt meist im mittleren Alter auf, es ist eine zunehmende Häufung idiopathischer Fälle zu beobachten, Chemotherapie, Corticoide und Nierentransplantationen gehen gehäuft mit der Erkrankung einher. Meist tritt die Erkrankung bds. auf. Die frühzeitige Diagnose ist von besonderer Bedeutung, da sich hier möglicherweise in Zukunft mehr Spätschäden mit Gelenkdestruktion vermeiden lassen. Dabei spielen bes. konservative und gelenkerhaltende Maßnahmen zunehmend ein Rolle, während bisher der zeitlich begrenzte Gelenkerhalt und folgend der Gelenkersatz häufig einzige Option waren. 

Zielorientierung der Leitlinie:

 Die Leitlinien sollen zunächst das gesamte Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten für dieses Krankheitsbild werten. Die Möglichkeiten der physikalischen und medikamentösen Behandlung sind zu evaluieren. Des Weiteren soll stadienabhängig der therapeutische Wert von gelenkerhaltenden operativen Maßnahmen und vom Gelenkersatz dargestellt werden. 

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen"
    Langfassung der Leitlinie "Atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen"
    Patientenleitlinie "Atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen"
    Leitlinienreport
    Evidenzbericht
    Russische Version der Leitlinie "Atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen"
    S3-Guideline non-traumatic adult femoral head necrosis
    Anmeldung Update

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Orthopäden, Unfallchirurgen, Osteologen, Radiologen, Rehabilitationsmediziner

    Patientenzielgruppe

    Männer und Frauen mittleren Alters (bis 60 Jahre), z.T. ohne erkennbare Ursache, nach Chemotherapie, unter Corticoiddauertherapie, nach Transplantationen (Niere), nach Alkoholmissbrauch.

    Versorgungsbereich

    Orthopädie
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
    Visitenkarte
    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Dachverband Osteologie (DVO)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Andreas Roth Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Plastische Chirurgie
    Bereich Endoprothetik / Orthopädie
    Liebigstraße 20
    04103 Leipzig e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Andreas Roth
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

     Die atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen tritt meist im mittleren Alter auf, es ist eine zunehmende Häufung idiopathischer Fälle zu beobachten, Chemotherapie, Corticoide und Nierentransplantationen gehen gehäuft mit der Erkrankung einher. Meist tritt die Erkrankung bds. auf. Die frühzeitige Diagnose ist von besonderer Bedeutung, da sich hier möglicherweise in Zukunft mehr Spätschäden mit Gelenkdestruktion vermeiden lassen. Dabei spielen bes. konservative und gelenkerhaltende Maßnahmen zunehmend ein Rolle, während bisher der zeitlich begrenzte Gelenkerhalt und folgend der Gelenkersatz häufig einzige Option waren. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

     Die Leitlinien sollen zunächst das gesamte Spektrum der diagnostischen Möglichkeiten für dieses Krankheitsbild werten. Die Möglichkeiten der physikalischen und medikamentösen Behandlung sind zu evaluieren. Des Weiteren soll stadienabhängig der therapeutische Wert von gelenkerhaltenden operativen Maßnahmen und vom Gelenkersatz dargestellt werden.