Leitlinien-Detailansicht
Hepatozelluläres Karzinom, Diagnostik und Therapie
Stand: 01.05.2013 , gültig bis 30.04.2018
14.06.2016: Gültigkeit der Leitlinie nach Überprüfung durch das Sekretariat verlängert bis 30.4.2018
Federführende Fachgesellschaft
Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Ansprechpartner (LL-Sekretariat):
Office des Leitlinienprogramms Onkologie der AWMF, DKG und DKHKuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin e-Mail senden
Leitlinienkoordination:
Prof. Dr. Tim Greten Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie & EndokrinologieMedizinische Hochschule Hannover,
Carl Neuberg Straße 1
30625 Hannover
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Basisdaten
Verfügbare Dokumente
Kurzfassung der Leitlinie "Hepatozelluläres Karzinom, Diagnostik und Therapie"- Download
- 0,52 MB
Langfassung der Leitlinie "Hepatozelluläres Karzinom, Diagnostik und Therapie"- Download
- 2,76 MB
Patientenleitlinie "Leberkrebs"- Download
- 0,94 MB
Leitlinienreport- Download
- 1,20 MB
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)VisitenkarteDeutsche Krebsgesellschaft (DKG)Visitenkarte -
Anwender- & Patientenzielgruppe
Adressaten
Alle beteiligten Ärzte (insbesondere Fachärzte), die Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Verdacht auf hepatozellulären Karzinomen sowie diagnostiziertem HCC ambulant und/oder stationär behandeln, inkl. Fachärzte für Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie, Onkologie, Radiologie, Chirurgie, Palliativmedizin, Pathologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie sowie onkologisch tätige Pflegekräfte.Versorgungsbereich
Die Leitlinie ist als S3-Leitlinie sektor- und fachübergreifend angelegt. -
Herausgeber & Autoren
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)VisitenkarteDeutsche Krebsgesellschaft (DKG)VisitenkarteBeteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)VisitenkarteDeutsche Röntgengesellschaft (DRG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)VisitenkarteGesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)VisitenkarteBeteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSOArbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIOArbeitsgemeinschaft Pädiatrische Onkologie (APO)Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORSChirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und ViszeralchirurgieDeutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)Ansprechpartner (LL-Sekretariat):
Office des Leitlinienprogramms Onkologie der AWMF, DKG und DKH
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin e-Mail sendenLeitlinienkoordination:
Prof. Dr. Tim Greten Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie & Endokrinologie
Medizinische Hochschule Hannover,
Carl Neuberg Straße 1
30625 Hannover -
Inhalte
Gründe für die Themenwahl:
Nach Angaben des statistischen Bundesamtes gehört das Leberzellkarzinom zur sechst-häufigsten Krebstodesursache, bei Männern im Jahr 2006 mit 4.329 Fällen (3,8 %). Betrachtet man Männer und Frauen, so ergibt sich für 2006 das folgende Bild: Leberkarzinome stellen die neunt-häufigste Krebstodesursache dar mit 6.680 Fällen (3,1 %). Betrachtet man nun den Zeitverlauf von 1990 bis 2006, so zeigt sich hier eine Zunahme der Sterbefälle für das Leberzellkarzinom von 2.431 im Jahr 1990 auf 4.329 im Jahr 2006 für Männer, sowie von 1.791 für Frauen im Jahr 1990 auf 2.351 Fälle im Jahr 2006. Bisher gibt es für die Diagnostik und die Therapie des HCC keine S3-Leitlinie. Die Diagnostik und die Therapie des HCC erfordert jedoch ein äußerst diffiziles Vorgehen, da an der Diagnostik und der Therapie verschiedene Fachgruppen beteiligt sind. Die Diagnostik unterscheidet sich grundlegend von der aller anderer Tumorerkrankungen, so ist beispielsweise eine Histologie nicht zwingend erforderlich und die Diagnose allein durch bildgebende Verfahren möglich. Darüber hinaus ist die TNM Klassifikation für das HCC ungeeignet. Nur Berücksichtigung aller Fachgruppen kann ein optimales Therapiekonzept für einen Patienten etabliert werden. Damit stellt das HCC sicherlich eine besondere Tumorentität dar.
Zielorientierung der Leitlinie:Folgende Themenkomplexe sollen in der Leitlinie abgedeckt werden: I. Prävention II. Diagnostik III. Klassifikation IV. Kurative Therapieverfahren V. Transarterielle Therapieverfahren VI. Systemische Therapien
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