Leitlinien-Detailansicht

Hepatozelluläres Karzinom, Diagnostik und Therapie

Registernummer 032 - 053OL
Klassifikation S3

Stand: 01.05.2013 , gültig bis 31.05.2016

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Hepatozelluläres Karzinom, Diagnostik und Therapie"
Langfassung der Leitlinie "Hepatozelluläres Karzinom, Diagnostik und Therapie"
Patientenleitlinie "Leberkrebs"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
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Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Hepatozelluläres Karzinom, Diagnostik und Therapie"
    Langfassung der Leitlinie "Hepatozelluläres Karzinom, Diagnostik und Therapie"
    Patientenleitlinie "Leberkrebs"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
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    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Alle beteiligten Ärzte (insbesondere Fachärzte), die Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Verdacht auf hepatozellulären Karzinomen sowie diagnostiziertem HCC ambulant und/oder stationär behandeln, inkl. Fachärzte für Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie, Onkologie, Radiologie, Chirurgie, Palliativmedizin, Pathologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie sowie onkologisch tätige Pflegekräfte. 

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie ist als S3-Leitlinie sektor- und fachübergreifend angelegt. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
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    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSO
    Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
    Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Onkologie (APO)
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
    Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Office des Leitlinienprogramms Onkologie der AWMF, DKG und DKH
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Tim Greten Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie & Endokrinologie
    Medizinische Hochschule Hannover,
    Carl Neuberg Straße 1
    30625 Hannover
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Nach Angaben des statistischen Bundesamtes gehört das Leberzellkarzinom zur sechst-häufigsten Krebstodesursache, bei Männern im Jahr 2006 mit 4.329 Fällen (3,8 %). Betrachtet man Männer und Frauen, so ergibt sich für 2006 das folgende Bild: Leberkarzinome stellen die neunt-häufigste Krebstodesursache dar mit 6.680 Fällen (3,1 %). Betrachtet man nun den Zeitverlauf von 1990 bis 2006, so zeigt sich hier eine Zunahme der Sterbefälle für das Leberzellkarzinom von 2.431 im Jahr 1990 auf 4.329 im Jahr 2006 für Männer, sowie von 1.791 für Frauen im Jahr 1990 auf 2.351 Fälle im Jahr 2006. Bisher gibt es für die Diagnostik und die Therapie des HCC keine S3-Leitlinie. Die Diagnostik und die Therapie des HCC erfordert jedoch ein äußerst diffiziles Vorgehen, da an der Diagnostik und der Therapie verschiedene Fachgruppen beteiligt sind. Die Diagnostik unterscheidet sich grundlegend von der aller anderer Tumorerkrankungen, so ist beispielsweise eine Histologie nicht zwingend erforderlich und die Diagnose allein durch bildgebende Verfahren möglich. Darüber hinaus ist die TNM Klassifikation für das HCC ungeeignet. Nur Berücksichtigung aller Fachgruppen kann ein optimales Therapiekonzept für einen Patienten etabliert werden. Damit stellt das HCC sicherlich eine besondere Tumorentität dar. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Folgende Themenkomplexe sollen in der Leitlinie abgedeckt werden: I. Prävention II. Diagnostik III. Klassifikation IV. Kurative Therapieverfahren V. Transarterielle Therapieverfahren VI. Systemische Therapien