Leitlinien-Detailansicht
Prävention von Hautkrebs
Stand: 24.04.2014 , gültig bis 24.04.2019
In Deutschland besteht ein deutliches Versorgungsdefizit bei der Früherkennung von Hautkrebs. Mit der Leitlinie soll die sekundär präventive Versorgung der Bevölkerung dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand angepasst werden. Dabei werden nicht nur medizinisch diagnostische Handlungsempfehlungen aufgenommen, sondern auch die für die Inanspruchnahme der gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen notwendigen kommunikativen Bestandteile, wie Morbiditätsentwicklung und die aus diesen Punkten resultierenden ökonomischen gesellschaftlichen Belastungen.
Durch die Entwicklung der S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs soll die primär- und sekundärpräventive Versorgung von Hautkrebs dem aktuellen internationalen wissenschaftlichen Stand angepasst werden. Dabei soll die Leitlinie zur Verbesserung der Gesundheit sowie einer Steigerung der Lebensqualität der Bevölkerung beitragen. Dieses Ziel soll unter anderem durch eine Reduktion der Inzidenz von Hautkrebs sowie Reduktion von Morbidität und Mortalität erreicht werden. Es gilt festzuhalten, dass die vorliegende S3-Leitlinie Aussagen treffen soll, die – unter Einbeziehung kommunikativer und Qualitätssicherungsaspekte – Schlüsselfragen in den Bereichen primäre Prävention, Sekundärprävention sowie Diagnostik beantworten.
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Basisdaten
Verfügbare Dokumente
Kurzfassung der Leitlinie "Prävention von Hautkrebs"- Download
- 0,72 MB
Langfassung der Leitlinie "Prävention von Hautkrebs"- Download
- 3,16 MB
Patientenleitlinie "Gesundheitsleitlinie: Prävention von Hautkrebs"- Download
- 0,85 MB
Leitlinienreport- Download
- 3,21 MB
Evidenzbericht- Download
- 6,70 MB
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)Visitenkarte -
Anwender- & Patientenzielgruppe
Adressaten
Die Empfehlungen der S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs richten sich an alle Ärzte und Angehörige von Berufsgruppen, die mit der Prävention und Früherkennung von Hautkrebs befasst sind. Darunter fallen niedergelassene, präventiv tätige Ärzte (Dermatologen, Allgemeinmediziner, praktische Ärzte, Ärzte ohne Gebietsbezeichnung, hausärztlich tätige Internisten, Gynäkologen, Urologen, Chirurgen, Pädiater, HNO-Ärzte, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, Histopathologen, Zahnmediziner) sowie Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte (MFA). Weitere Adressaten sind medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften und Berufsverbände, Patientenvertretungen und Selbsthilfegruppen von Hautkrebs sowie Qualitätssicherungseinrichtungen und Institutionen auf Bundes- und Länderebene, wie zum Beispiel das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI), der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sowie die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (GEKID). Schließlich richtet sich die S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs an die allgemeine Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland. Zur direkten Ansprache der Bevölkerung wurde ein gesonderter evidenzbasierter Laienratgeber erstellt.Versorgungsbereich
Die Leitlinie ist als S3-Leitlinie sektor- und fachübergreifend angelegt. -
Herausgeber & Autoren
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)VisitenkarteBeteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)VisitenkarteDeutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)VisitenkarteBeteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V., ADP (mit-federführend)Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie, ADHArbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie der DKG, ADOArbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSOArbeitsgemeinschaft Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie der DKG, AHMOBerufsverband der Augenärzte DeutschlandsBerufsverband der Deutschen Urologen (BDU)Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)Berufsverband Deutscher PathologenDeutsche Arbeitsgemeinschaft für psychosoziale Onkologie e.V., dapoDeutsche Dermatologische Gesellschaft -Primärprävention / Vitamin DDeutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGDC)Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, DGPuKDeutscher Hausärzteverband e.V.Deutscher Psoriasis Bund e.V. (DPB)Euroskin – European Society for Skin Cancer PreventionGesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V., GEKIDSelbsthilfegruppe HautkrebsVerband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V., (VDBW)verein zur Förderung der Gesprächsführung im Gesundheitswesen e.V.Zentrum für Medien- und Gesundheitskommunikation e.V. (ZMGK)Ansprechpartner (LL-Sekretariat):
Dr. Markus Follmann Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin Tel.: 030 / 322932929 e-Mail sendenLeitlinienkoordination:
Prof. Dr. med. E.W. Breitbart Sekretariat der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP)
Am Krankenhaus 1a
21641 Buxtehude Tel.: 04161 / 5547901 Fax.: 04161 5547902 e-Mail senden -
Inhalte
Gründe für die Themenwahl:
In Deutschland besteht ein deutliches Versorgungsdefizit bei der Früherkennung von Hautkrebs. Mit der Leitlinie soll die sekundär präventive Versorgung der Bevölkerung dem derzeitigen wissenschaftlichen Stand angepasst werden. Dabei werden nicht nur medizinisch diagnostische Handlungsempfehlungen aufgenommen, sondern auch die für die Inanspruchnahme der gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen notwendigen kommunikativen Bestandteile, wie Morbiditätsentwicklung und die aus diesen Punkten resultierenden ökonomischen gesellschaftlichen Belastungen.
Zielorientierung der Leitlinie:Durch die Entwicklung der S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs soll die primär- und sekundärpräventive Versorgung von Hautkrebs dem aktuellen internationalen wissenschaftlichen Stand angepasst werden. Dabei soll die Leitlinie zur Verbesserung der Gesundheit sowie einer Steigerung der Lebensqualität der Bevölkerung beitragen. Dieses Ziel soll unter anderem durch eine Reduktion der Inzidenz von Hautkrebs sowie Reduktion von Morbidität und Mortalität erreicht werden. Es gilt festzuhalten, dass die vorliegende S3-Leitlinie Aussagen treffen soll, die – unter Einbeziehung kommunikativer und Qualitätssicherungsaspekte – Schlüsselfragen in den Bereichen primäre Prävention, Sekundärprävention sowie Diagnostik beantworten.
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