Leitlinien-Detailansicht

Maligne Ovarialtumore; Diagnostik, Therapie und Nachsorge

Registernummer 032 - 035OL
Klassifikation S3

Stand: 01.10.2016 , gültig bis 31.10.2019

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Maligne Ovarialtumore; Diagnostik, Therapie und Nachsorge"
Langfassung der Leitlinie "Maligne Ovarialtumore; Diagnostik, Therapie und Nachsorge"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Maligne Ovarialtumore; Diagnostik, Therapie und Nachsorge"
    Langfassung der Leitlinie "Maligne Ovarialtumore; Diagnostik, Therapie und Nachsorge"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Empfehlungen richten sich an die behandelnden ärztlichen Fachkollegen (Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Palliativmedizin, Radiologie, Strahlentherapie, Innere Medizin, Chirurgie, Pathologie, Nuklearmedizin, Onkologie und Hämatologie sowie praktische Ärzte und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung) sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich sowie in der Rehabilitation, Pflegeberufe und weitere medizinische Partner in der Behandlung der Patientinnen mit malignen Ovarialtumoren. Durch die eigenständigen Themenkomplexe Screening und Nachsorge sind auch niedergelassene Ärzte wichtige Adressaten der Leitlinie. Darüber hinaus soll sie Betroffenen und Ratsuchenden zur Orientierung dienen und eine Grundlage für die im Aufbau befindlichen Gynäkologischen Krebszentren bilden.

    Patientenzielgruppe

    Die Empfehlungen richten sich an die behandelnden ärztlichen Fachkollegen (Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Palliativmedizin, Radiologie, Strahlentherapie, Innere Medizin, Chirurgie, Pathologie, Nuklearmedizin, Onkologie und Hämatologie sowie praktische Ärzte und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung) sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich sowie in der Rehabilitation, Pflegeberufe und weitere medizinische Partner in der Behandlung der Patientinnen mit malignen Ovarialtumoren. Durch die eigenständigen Themenkomplexe Screening und Nachsorge sind auch niedergelassene Ärzte wichtige Adressaten der Leitlinie. Darüber hinaus soll sie Betroffenen und Ratsuchenden zur Orientierung dienen und eine Grundlage für die im Aufbau befindlichen Gynäkologischen Krebszentren bilden.

    Versorgungsbereich

    Als Versorgungsbereich für die Leitlinie gilt sowohl der ambulante als auch der stationäre Versorgungssektor
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
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    Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
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    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie der DKG, AGO
    Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie Österreich (AGO AT)
    AGO Studiengruppe
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)
    Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. (DMG)
    Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
    Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege der DKG, KOK
    Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO)
    Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)
    Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSO

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Office Leitlininenprogramm Onkologie
    c/o Deutsche Krebsgesellschaft
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin
    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Uwe Wagner Universitätsklinikum Marburg
    Klinik für Gynäkologie, Gynäkologische Endokrinologie und Onkologie
    Baldingerstraße 1
    35043 Marburg Tel.: 06421 / 586 6211 Fax.: 06421 / 586 8969 e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Gültigkeitsdauer der ersten Version der S3-Leitlinie von 2013 wurde auf 3 Jahre festgelegt. Die Rationale für die Überarbeitung resultiert aus der regelmäßigen Verfügbarkeit neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, die sich aus dem Abschluss von Therapiestudien entwickelt, die zu einer Veränderung des Therapieverhaltens führen werden.

    Beispielhaft sei hier die Einführung von PARP-Inhibitoren in der Erhaltungstherapie des platinsensiblen Rezidivs zu nennen.

    Darüber hinaus besteht ein Anpassungsbedarf durch Änderung der FIGO Klassifikation, welche im Nachgang zur Publikation der Leitlinie implementiert wurde. Daneben bestehen jedoch bei der Therapie des Ovarialkarzinoms weite Bereiche, wo von einer umfassenden Stabilität der Empfehlungsgrundlage auszugehen ist und diese jeweils auf den aktuellsten Stand der Publikationslage gebracht werden muss.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren“ ist ein evidenz- und konsensusbasiertes Instrument zur Versorgung der Patientinnen mit Borderlinetumoren und bösartigen Eierstockstumoren einschließlich der Keimstrang-Stroma und Keimzelltumoren. Sie dient dazu, den Patientinnen dem jeweiligen Stand der Erkrankung angemessene, wissenschaftlich begründete, aktuelle und wirtschaftliche Verfahren in der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation anzubieten. Die durch die Delegierten der Fachgesellschaften und Studiengruppen für die nationale S3-Leitlinie festgelegten Empfehlungen und Statements basieren dabei insbesondere auf methodisch hochwertigen Publikationen. Bei der Erarbeitung dieser nationalen S3-Leitlinie wurden Aussagen und Empfehlungen einer Reihe von internationalen Leitlinien eingearbeitet. Die Ergebnisse internationaler Studien und Metaanalysen zur Diagnostik und Therapie wurden berücksichtigt. Um die Transparenz des Entstehungsprozesses der Leitlinie und die zugehörige Evidenz darzulegen, sind sämtliche Empfehlungen und Statements mit den zugrunde liegenden Literaturstellen, Levels of Evidence (LOE) und Empfehlungsgraden nachvollziehbar verknüpft.

    Die Leitlinie soll Grundlagen für handlungsrelevante ärztliche Entscheidungsprozesse liefern. Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemessene Gesundheitsversorgung in der Diagnostik und Therapie maligner Ovarialtumoren zu garantieren und die Basis für eine individuell adaptierte, qualitätsgesicherte Therapie bieten. Die S3-Leitlinie soll eine flächendeckende Umsetzung einer interdisziplinären, qualitätsgesicherten und sektorübergreifenden Therapie maligner Ovarialprozesse ermöglichen. Ziel ist es dabei, die Diagnosekette und die stadiengerechte Therapie bei der Ersterkrankung als auch beim Rezidiv zu optimieren. Dadurch sollen mittel- und langfristig die Mortalität der Patientinnen mit malignen Ovarialtumoren gesenkt und deren Lebensqualität erhöht werden.