Leitlinien-Detailansicht

Malignes Melanom; Diagnostik, Therapie und Nachsorge

Registernummer 032 - 024OL
Klassifikation S3

Stand: 31.07.2016 , gültig bis 31.12.2017

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Malignes Melanom; Diagnostik, Therapie und Nachsorge"
Langfassung der Leitlinie "Malignes Melanom; Diagnostik, Therapie und Nachsorge"
Patientenleitlinie "Melanom"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
Visitenkarte
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Malignes Melanom; Diagnostik, Therapie und Nachsorge"
    Langfassung der Leitlinie "Malignes Melanom; Diagnostik, Therapie und Nachsorge"
    Patientenleitlinie "Melanom"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die S3-Leitlinie Melanom richtet sich an Dermatologen, Hausärzte (hausärztlich tätige Fachärzte für Allgemeinmedizin, Internisten, praktische Ärzte und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung), Gynäkologen, Chirurgen, internistische Onkologen, Radiologen und Strahlentherapeuten in Klinik und Praxis und andere medizinische Fachrichtungen, die an der Diagnostik und Therapie von Patienten mit kutanem Melanom beteiligt sind. Die Leitlinie richtet sich außerdem an betroffene Patienten sowie deren Angehörige. Des Weiteren soll sie Kostenträgern und politischen Entscheidungsträgern zur Orientierung dienen.en.

    Patientenzielgruppe

    Die vorliegende Leitlinie beinhaltet Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des kutanen Melanoms im Primärstadium, lokoregional begrenzten sowie metastasierten Stadium. Schleimhaut- sowie Aderhautmelanome wurden nicht berücksichtigt. Fragestellungen zur Früherkennung wurden in der S3-Leitlinie „Prävention von Hautkrebs“ bearbeitet.

    Versorgungsbereich

    Der Anwendungsbereich der Leitlinie umfasst den ambulanten und stationären Versorgungssektor und die Rehabilitation.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)
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    Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie der DKG, ADO
    Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V., ADP
    Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie, ADH
    Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSO
    Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGDC)
    Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsökonomie und Evidenz-basierte Medizin der DDG (AGED)
    Arbeitsgemeinschaft Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgische Onkologie der DKG, AHMO
    Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
    Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin der DKG, APM
    Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der DKG
    Arbeitsgemeinschaft für radiologische Onkologie der DKG, ARO
    Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation in der Dermatologie
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
    Bundesverband Deutscher Dermatologen, BVDD
    Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
    Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege in der DKG (KOK)
    Neuro-Onkologische Arbeitsgemeinschaft der DKG, NOA
    Arbeitsgemeinschaft chirurgische Onkologie der DKG, CAOV
    Selbsthilfegruppe Hautkrebs

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Markus Follmann MPH MSc Office des Leitlinienprogramms Onkologie
    c/o Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin Tel.: 030 / 32293-2929 Fax.: 030 / 3229-32966 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. Thomas Eigentler

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Corinna Mühlenbein

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Claus Garbe
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, teilstationäre, stationäre, rehabilitative Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Der Aktualisierungsbedarf der S3 Leitlinie Melanom begründet sich wie folgt:

    • Vorliegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. neu publizierte Ergebnisse klinischer Studien mit erwarteten Neuzulassungen von Therapien im metastasierten Stadium
    • Vorliegen neuer Studien die in bereits vorhandenen Empfehlungen der bestehenden Leitlinie berücksichtigt werden sollten (PET-CT)
    • Bedarf einer systematischen Recherche zu der klinisch relevanten Fragestellung der möglichen Reduktion von Sicherheitsabstände in sensiblen Gebieten wie Gesicht und Akren durch Einsatz der 3D Histologie, um die bisherige Konsens Empfehlung evidenzbasiert formulieren zu können.
    • Bislang nicht berücksichtigte Themengebiete (z.B. mukosale Melanome)
    • Überarbeitungsbedarf der Qualitätsindikatoren in Zusammenarbeit mit den Hauttumorzentren unter Berücksichtigung vorhandener Dokumentationsressourcen.

    Das partielle Update ist zwingend erforderlich, um die Aktualität der Leitlinie zu erhalten und sowohl behandelnden Ärzten als auch Patienten eine Orientierungshilfe und praktische Empfehlungen zu geben.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der S3 Leitlinie Melanom ist es, den onkologisch tätigen Ärzten in der Praxis und Klinik eine akzeptierte, evidenzbasierte Entscheidungshilfe für die Auswahl sowie Durchführung von geeigneten Maßnahmen zur Diagnostik und Therapie und Nachsorge des kutanen Melanoms zur Verfügung zu stellen. Die systematische Darstellung von Studienergebnissen hinsichtlich Nutzen und Risiken soll Ärzte wie auch Patienten in der Entscheidungsfindung unterstützen.

    Grundlage der Empfehlungen ist die Aufarbeitung der verfügbaren Evidenz nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin, die Adaptierung vorhandener evidenzbasierter internationaler Leitlinien, sowie bei Fehlen einer Evidenzgrundlage auf Basis guter klinischer Praxis. Alle Empfehlungen werden durch interdisziplinäre Repräsentanten bewertet und abgestimmt.

    Als messbare Elemente wurden für spezifische Empfehlungen Qulitätsindikatoren entwickelt, die zur Bewertung der Versorgungsqualität verwendet werden sollten. Die Leitlinie soll Qualitätsstandards setzen und damit langfristig die Versorgung von Melanompatienten verbessern.