Leitlinien-Detailansicht

Neuroborreliose

Registernummer 030 - 071
Klassifikation S3

Stand: 12.04.2018 , gültig bis 12.04.2021

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
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Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
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Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien (INSTAND) e.V.
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Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V. (DGKL)
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Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
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Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
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Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
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Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
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Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
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Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
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Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
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Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)
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Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI)
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Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN)
Schweizerische Neurologische Gesellschaft (SNG)
Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V. (DBG)
Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e.V. (OnLyme-Aktion)
Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD)
Bundesverband Zeckenkrankheiten e.V. (BZK)
Robert Koch-Institut (RKI)

Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

Katja Ziegler M.A. Editorial Office „Leitlinien der DGN“
c/o albertZWEI media GmbH
Oettingenstraße 25
D-80538 München Tel.: +49 (0)89 46148629 e-Mail senden

Leitlinienkoordination:

Prof. Dr. med. Sebastian Rauer
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Neuroborreliose"
    Leitlinienreport
    Clinical Pathway

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Zur Information für Ärzte in Praxis und Klinik, die mit der Behandlung der Neuroborreliose befasst sind (siehe Beteiligte)

    Patientenzielgruppe

    - Kinder und Erwachsene, die an einer Neuroborreliose erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine Neuroborreliose besteht.

    - Patienten, die sich zur Diagnostik und Therapie einer Neuroborreliose bei einem Arzt vorstellen.

    - Patienten, die sich mit neurologischen Symptomen, die auf eine Neuroborreliose hindeuten, bei einem Arzt vorstellen.

    - Patienten, die nach antibiotischer Therapie einer Neuroborreliose weiterhin Beschwerden haben und eine differenzialdiagnostische                 Abklärung brauchen.

    - Patienten, die sich mit Fragen zur Neuroborreliose bei einem Arzt vorstellen.

    - Patienten, die sich wegen eines Zeckenstiches bei einem Arzt vorstellen.

    Versorgungsbereich

    Ambulante und stationäre Patienten
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
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    Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien (INSTAND) e.V.
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V. (DGKL)
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    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
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    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
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    Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
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    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
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    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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    Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)
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    Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN)
    Schweizerische Neurologische Gesellschaft (SNG)
    Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V. (DBG)
    Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e.V. (OnLyme-Aktion)
    Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD)
    Bundesverband Zeckenkrankheiten e.V. (BZK)
    Robert Koch-Institut (RKI)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Katja Ziegler M.A. Editorial Office „Leitlinien der DGN“
    c/o albertZWEI media GmbH
    Oettingenstraße 25
    D-80538 München Tel.: +49 (0)89 46148629 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Sebastian Rauer
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, stationäre Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Die Borrelien gelangen während des Saugaktes der Schildzecke Ixodes ricinus in die Haut. Dort werden sie entweder durch das innate (angeborene) Immunsystem inaktiviert, oder es kommt zu einer lokalen Infektion und bei einem kleinen Teil der Infizierten zur Erkrankung. Am häufigsten entsteht eine Entzündung der Haut, typischerweise als Erythema migrans. Im weiteren Verlauf können die Borrelien disseminieren und verschiedene Organe wie Haut, Nervensystem, Gelenke und Herz befallen. Bei 3­15% aller Patienten mit Lyme-Borreliose kommt es zu einer Beteiligung des Nervensystems, die sich meistens als Meningoradikulitis manifestiert. Bei den seltenen späten bzw. chronischen Erkrankungen kommt es zu einer Enzephalomyelitis mit ungünstiger Prognose. Sehr selten kann es zu einer Vaskulitis der hirnversorgenden Arterien mit konsekutiven Schlaganfällen kommen. Bei ausbleibender bzw. stark verzögerter antibiotischer Behandlung können gravierende neurologische Residuen persisitieren.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziele der Leitlinie Neuroborreliose sind:

    • Empfehlungen zur Absicherung der klinischen Diagnosen; insbesondere bei welcher klinischen Konstellation eine Liquoruntersuchung erfolgen soll
    • Empfehlungen zur stadiengerechten Labordiagnostik: serologischer Nachweis von IgM- und IgG-Borrelienantikörpern mit dem 2-Stufen-Verfahren ELISA/Immunoblot
    • Empfehlungen zur Bestimmung der borrelienspezifischen intrathekalen Antikörpersynthese (borrelienspezifischer Liquor-/Serum-Antikörper-Index)
    • sinnvoller Einsatz molekulardiagnostischer und kultureller Verfahren
    • Empfehlungen zur diagnostischen Sicherheit (mögliche, wahrscheinliche, sichere Neuroborreliose)
    • Therapie der Neuroborreliose im frühen und späten Stadium
    • Empfehlungen zu Therapiekontrolle
    • Empfehlungen zum Vorgehen bei anhaltenden untypischen bzw. unspezifischen Beschwerden nach antibiotischer Behandlung
    • Prävention der Lyme-Borreliose
    • Empfehlungen zur Nachbeobachtung eines Zeckenstiches
    • Bereitstellung von Informationen für Patienten (Anhang)
    • Die Leitlinie beschäftigt sich nicht mit Erkrankungen, die durch Borrelia recurrentis (Rückfallfieber) verursacht werden.
    • Fragen bezüglich Co-Infektionen im Zusammenhang mit durch Zecken übertragenen Erkrankungen sind nicht Gegenstand der Leitlinie