Leitlinien-Detailansicht

Hirnmetastasen und Meningeosis neoplastica

Registernummer 030 - 060
Klassifikation S2k

Stand: 01.03.2014 , gültig bis 31.12.2017

17.06.2015: redaktionell überarbeitete Langfassung und Clinical Pathway ausgetauscht; 28.05.2015: redaktionell überarbeitete Dokumente ausgetauscht; 24.02.2015: redaktionell überarbeitete Langfassung ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Hirnmetastasen und Meningeosis neoplastica"
Interessenkonflikt-Erklärungen
Clinical Pathway

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Hirnmetastasen und Meningeosis neoplastica"
    Interessenkonflikt-Erklärungen
    Clinical Pathway

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich in erster Linie an ärztliche VertreterInnen aller Fachdisziplinen, die an der Diagnostik und Therapie von Tumorpatienten mit Hirnmetastasen, spinalen Metastasen und Meningeosis neoplastica beteiligt sind, insbesondere Neurologen, Neurochirurgen, Radioonkologen, Neuropathologen, Neuroradiologen und Onkologen. Darüberhinaus dient die Leitlinie Psychoonkologen, Rehabilitationsmedizinern, Palliativmedizinern, Vertretern der Pflegeberufe, Patienten, Angehörigen und den Kostenträgern als Informationsquelle. 

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie behandelt Hirnmetastasen, spinale Metastasen und Meningeosis neoplastica im Erwachsenenalter. 

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie befasst sich umfassend mit Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Rehabilitation bei erwachsenen Tumorpatienten mit Hirnmetastasen, spinalen Metastasen und Meningeosis neoplastica. Zu einzelnen Teilaspekten dieser Leitlinie werden spezifische Leitlinien im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und der Deutschen Krebshilfe e.V. (DKH) entwickelt. Desweiteren wird auf die Leitlinien „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“ (AWMF 032/045OL), „Kolorektales Karzinom“ (AWMF 021/007OL), „Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms“ (AWMF 020/045OL), „Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms“ (AWMF 032/024OL), „Früherkennung, Diagnostik und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ (AWMF 0413/022OL) verwiesen. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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    Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie (DGNN)
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    Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Schweizerische Gesellschaft für Neurologie
    Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Katja Ziegler M.A. Editorial Office „Leitlinien der DGN“
    c/o albertZWEI media GmbH
    Englmannstr. 2
    81673 München Tel.: +49 (0)89 46148623 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Michael Weller Direktor der Neurologischen Klinik
    Universitätsspital Zürich
    Frauenklinikstraße 26
    8091 Zürich / Schweiz Tel.: 0041 - 44 - 255-5500 Fax.: 0041 - 44 - 255-4507 e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

     Die von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Abstimmung mit Partnergesellschaften einschließlich der Deutschen Krebsgesellschaft verfassten Leitlinien auf dem Gebiet der Neuroonkologie haben eine mehrjährige Tradition. Sie tragen einem großen Bedarf an interdisziplinärer Abstimmung auf einem komplexen Gebiet Rechnung, an dem zahlreiche Fachdisziplinen beteiligt sind. Die Umsetzung der Leitlinien in die Praxis erfordert eine Intensivierung des interdisziplinären Dialogs und eine Strukturierung der Diagnose- und Therapieprozesse. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die vorliegende Leitlinie stellt das diagnostische und therapeutische Prozedere bei Patienten mit Hirnmetastasen, spinalen Metastasen und Meningeosis neoplastica im Erwachsenenalter dar und versucht, gesicherte Standards in der Therapie von gut begründbaren Therapieoptionen sowie nicht gesicherten, nicht zu befürwortenden Therapiemaßnahmen abzugrenzen. Sie soll eine größere Sicherheit bei der Diagnostik ermöglichen, zum krankheitsspezifischen Einsatz der verfügbaren Therapieoptionen führen und das Risiko von Therapiekomplikationen senken. Sie soll dazu beitragen, in einem unübersichtlicher werdenden Angebot an Diagnose- und Therapieoptionen verantwortungsvoll mit Blick auf Kosten und Nutzen für die Patienten individuelle Behandlungs- und Betreuungskonzepte zu erstellen. Sie soll zu einem kritischen Umgang mit der Begleitmedikation beitragen, z.B. zum kontrollierten Einsatz von Antiepileptika und Kortikosteroiden. Sie kann als Informationsquelle für die Kostenträger dienen, wenn es um die Bewertung von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen geht, insbesondere bei seltenen Tumorerkrankungen. 

    Schlüsselwörter:

    Hirnmetastasen, spinale Metastasen, Meningeosis neoplastica