Leitlinien-Detailansicht

Vaskuläre Demenzen

Registernummer 030 - 038
Klassifikation S1

Stand: 30.09.2012 (in Überarbeitung), gültig bis 15.11.2016

Seit > 5 Jahren nicht aktualisiert, Leitlinie wird aktuell überarbeitet

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Vaskuläre Demenzen"
Interessenkonflikt-Erklärungen
Anmeldung Update

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Vaskuläre Demenzen"
    Interessenkonflikt-Erklärungen
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    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Adressaten der Leitlinie sind Patienten und Ärzte und v.a. Neurologen, Kardiologen, Internisten, Psychiater, Radiologen und Neuroradiologen in Klinik und Praxis

    Versorgungsbereich

    Die ambulante und statioäre Versorgung im Bereich Diagnostik, Therapie und Prävention.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
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    Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR)
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    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Katja Ziegler Editorial Office „Leitlinien der DGN“
    c/o albertZWEI media GmbH
    Englmannstr. 2
    D-81673 München Tel.: +49 (0)89 46148623 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Gerhard F. Hamann Neurologische Klinik
    Dr. Horst-Schmidt-Klinik GmbH
    Ludwig-Erhard-Straße 100
    65199 Wiesbaden e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Bei deutlich steigernder Lebenserwartung wird die Bedeutung kognitiver Veränderungen weiter zunehmen. Die Alzheimer-Demenz (AD) ist sicherlich die häufigste diagnostizierte Demenz, aber kognitive Veränderungen durch vaskuläre Erkrankungen, insbesondere durch stumme oder klinisch klare Schlaganfälle, sind wichtig als unabhängige Ursache oder als Mitursache für kognitive Störungen. Die Prävalenz einer Demenz in den westlichen Ländern liegt bei 5 – 10 % bei Menschen über 65 Jahre. Die Prävalenz der Alzheimer-Erkrankung verdoppelt sich alle 4,3 Jahre, die Prävalenz der VaD verdoppelt sich zirka alle 5,3 Jahre. Die VaD ist wie die AD stark altersabhängig. Altersadjustierte Prävalenz-Raten für die Alzheimer-Erkrankung gehen von 19,2 und für die VaD von 14,6 pro 1000 Personenjahre aus. Da in den letzten Jahren eine Änderung unseres Verständnisses der vaskulären Veränderung von der VaD als Multiinfarktdemenz hin zu dem VCI (Vascular cognitive Impairment) stattgefunden hat, nehmen die Raten der Betroffenen zu. Hinzu kommt eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Gesellschaft für kognitive Erkrankungen. Besondere Bedeutung erlangt die Gruppe der VaD zudem durch die zunehmend bessere Behandelbarkeit der zugrunde liegenden zerebrovaskulären Grunderkrankungen und ihrer Risikofaktoren. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie will die Pathophysiologie der VaD, ihre klinische Ausprägung und damit verbunden die Prognoseeinschätzung, Therapie und die Präventionsmöglichkeiten darlegen.