Leitlinien-Detailansicht

Spontane Dissektionen der extrakraniellen und intrakraniellen hirnversorgenden Arterien

Registernummer 030 - 005
Klassifikation S1

Stand: 31.01.2016 , gültig bis 30.01.2021

Zielorientierung der Leitlinie:

Spontane Dissektionen der hirnversorgenden Arterien sind eine häufige Ätiologie von Schlag-anfällen von Patienten, die jünger als 50 Jahre alt sind. Die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung sind nicht standardisiert. Ziel der Leitlinie ist, den gegenwärtigen Stand des Wissens zur Diagnostik und Therapie anhand der zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Literatur zusammenzufassen und daraus wissenschaftlich begründete Empfehlungen abzuleiten. Die Leitlinie behandelt extra- und intrakranielle spontane Dissektionen, traumatische Dissektionen werden nicht berücksichtigt. Der Versorgungsbereich ist der am-bulante und stationäre Bereich. Die Leitlinie richtet sich in erster Linie an Neurologen, die sowohl in der Akutversorgung von Schlaganfallpatienten tätig sind, als auch niedergelassene Neurologen, die die Patienten im Verlauf betreuen. Darüber hinaus richtet sich die Leitlinie auch an potentiell in der Behandlung beteiligte Berufsgruppen, wie Neurochirurgen, inter-ventionelle Neuroradiologen und Gefäßchirurgen.

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Spontane Dissektionen der extrakraniellen und intrakraniellen hirnversorgenden Arterien"
    Leitlinienreport
    Clinical Pathway
    Interessenkonflikt-Erklärungen

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung im Bereich der Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Patienten mit Dissektionen der hirnversorgenden Arterien

    Patientenzielgruppe

    Männer und Frauen im jüngeren Erwachsenenalter, selten können auch ältere Menschen betroffen sein.

    Versorgungsbereich

    Stationäre Diagnostik, Therapie und Beratung sowie ambulante Diagnostik nach Abschluss der Akutphase bzw. Rehabilitation in neurovaskulären Zentren
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Schweizerische Gesellschaft für Neurologie
    Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Katja Ziegler, Sonja van Eys Editorial Office „Leitlinien der DGN“
    i.A. der DGN
    c/o albertZWEI media GmbH
    Oettingenstr. 25
    80538 München Tel.: +49 (0)89 46148629 Fax.: +49 (0)89 46148625 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Dr. E. Bernd Ringelstein Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Münster
    Albert-Schweitzer-Straße 33
    48148 Münster Tel.: 02 51/83-4 81 71 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Priv.-Doz. Dr. R. Dittrich e-Mail senden
  • Inhalte
    Zielorientierung der Leitlinie:

    Spontane Dissektionen der hirnversorgenden Arterien sind eine häufige Ätiologie von Schlag-anfällen von Patienten, die jünger als 50 Jahre alt sind. Die Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung sind nicht standardisiert. Ziel der Leitlinie ist, den gegenwärtigen Stand des Wissens zur Diagnostik und Therapie anhand der zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Literatur zusammenzufassen und daraus wissenschaftlich begründete Empfehlungen abzuleiten. Die Leitlinie behandelt extra- und intrakranielle spontane Dissektionen, traumatische Dissektionen werden nicht berücksichtigt. Der Versorgungsbereich ist der am-bulante und stationäre Bereich. Die Leitlinie richtet sich in erster Linie an Neurologen, die sowohl in der Akutversorgung von Schlaganfallpatienten tätig sind, als auch niedergelassene Neurologen, die die Patienten im Verlauf betreuen. Darüber hinaus richtet sich die Leitlinie auch an potentiell in der Behandlung beteiligte Berufsgruppen, wie Neurochirurgen, inter-ventionelle Neuroradiologen und Gefäßchirurgen.