Leitlinien-Detailansicht

Depressive Störungen bei Kindern und Jugendlichen, Behandlung von ...

Registernummer 028 - 043
Klassifikation S3

Stand: 01.07.2013 , gültig bis 30.06.2018

Gründe für die Themenwahl:

Depressive Störungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Sie können sehr früh beginnen, verlaufen häufig chronisch und führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der psychosozialen Entwicklung. Zudem sind sie mit einem erhöhten Risiko für weitere psychiatrische und organische Erkrankungen verbunden. Nicht alle betroffenen Kinder und Jugendlichen erhalten eine optimale Behandlung. Evidenz zur Wirksamkeit verschiedener Behandlungsansätze liegt vor allem aus internationalen Studien vor, ist für Anwender jedoch häufig nicht verfügbar oder nicht überschaubar. Empfehlungen aus dem Erwachsenenbereich können nicht pauschal übertragen werden, da sowohl die Symptomatik als auch die Angemessenheit und Wirksamkeit der Behandlungsansätze von Alter und Entwicklungsstand abhängen.

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Leitlinie soll umfassend über die Wirksamkeit aktueller Behandlungsansätze bei depressiven Störungen im Kindes- und Jugendalter informieren. Sie soll als Hilfestellung die Auswahl und Planung einer wirksamen Behandlungsstrategie erleichtern. Ihre Verbreitung und Umsetzung soll dazu führen, dass mehr betroffene Kinder und Jugendliche die für sie optimale Behandlung erhalten. 

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Depressive Störungen bei Kindern und Jugendlichen, Behandlung von ..."
    Leitlinienreport
    Evidenztabelle Interventionsetting
    Evidenztabelle Pharmakotherapie
    Evidenztabelle Psycho- und Pharmakotherapie im Vergleich
    Evidenztabelle Psychotherapie
    Evidenztabelle Weitere Behandlungsansätze

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie, Psychosomatische Medizin sowie Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Psychotherapeuten und weitere Professionen, die an der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit depressiven Störungen beteiligt sind 

    Patientenzielgruppe

    Kinder und Jugendliche mit depressiven Störungen (F32, F33, F34.1, F92.0)

    Versorgungsbereich

    Therapie im ambulanten, stationären und teilstationären Rahmen
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)
    Visitenkarte
    Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT)
    Visitenkarte
    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. (BKJPP) (mit federführend)
    Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (BAG) (mit federführend)
    Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) (mit-federführend)
    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)
    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ)
    Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten e.V. (bkj)
    Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
    Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien
    Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (BApK)/Familien-Selbsthilfe Psychiatrie
    Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (bvvp)
    Bundesvereinigung Verhaltenstherapie im Kindes- und Jugendalter e.V. (BVKJ)
    Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie e.V. (DFT)
    Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs
    Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie
    Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPTV)
    Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Deutschland e.V. (VAKJP)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
    Klinikum der Universität München
    Direktion
    Nußbaumstraße 5a
    80336 München e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dipl.-Psych. Kathrin Dolle Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
    Klinikum der Universität München

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
    Klinikum der Universität München
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Depressive Störungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Sie können sehr früh beginnen, verlaufen häufig chronisch und führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der psychosozialen Entwicklung. Zudem sind sie mit einem erhöhten Risiko für weitere psychiatrische und organische Erkrankungen verbunden. Nicht alle betroffenen Kinder und Jugendlichen erhalten eine optimale Behandlung. Evidenz zur Wirksamkeit verschiedener Behandlungsansätze liegt vor allem aus internationalen Studien vor, ist für Anwender jedoch häufig nicht verfügbar oder nicht überschaubar. Empfehlungen aus dem Erwachsenenbereich können nicht pauschal übertragen werden, da sowohl die Symptomatik als auch die Angemessenheit und Wirksamkeit der Behandlungsansätze von Alter und Entwicklungsstand abhängen.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie soll umfassend über die Wirksamkeit aktueller Behandlungsansätze bei depressiven Störungen im Kindes- und Jugendalter informieren. Sie soll als Hilfestellung die Auswahl und Planung einer wirksamen Behandlungsstrategie erleichtern. Ihre Verbreitung und Umsetzung soll dazu führen, dass mehr betroffene Kinder und Jugendliche die für sie optimale Behandlung erhalten.