Leitlinien-Detailansicht

Intelligenzminderung

Registernummer 028 - 042
Klassifikation S2k

Stand: 31.01.2015 , gültig bis 31.12.2018

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)
Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
Visitenkarte
Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)
Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP)
Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (BAG)

Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

Prof. Dr. F. Häßler Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie,
Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
Universitätsmedizin
Zentrum für Nervenheilkunde
Gehlsheimer Straße 20
18147 Rostock Tel.: 0381 494 4601 e-Mail senden

Leitlinienkoordination:

Prof. Dr. F. Häßler
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Intelligenzminderung"

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

     Ärzte verschiedener Fachrichtungen (insbesondere der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Pädiatrie und der Psychiatrie), Psychologen, Psychotherapeuten, Gesundheits- und Krankenpfleger, die ambulant oder in teilstationären sowie stationären Einrichtungen tätig sind und Menschen mit Intelligenzminderung diagnostizieren, therapieren, betreuen, unterstützen und versorgen. 

    Patientenzielgruppe

     Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Intelligenzminderung, mit und ohne zusätzliche psychische Störungen bzw. Verhaltensauffälligkeiten. 

    Versorgungsbereich

     Primärärztlich pädiatrische und spezialisierte kinder- und jugendpsychiatrische sowie psychiatrische ambulante, teilstationäre und stationäre Diagnostik und Therapie 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
    Visitenkarte
    Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP)
    Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (BAG)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. F. Häßler Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie,
    Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
    Universitätsmedizin
    Zentrum für Nervenheilkunde
    Gehlsheimer Straße 20
    18147 Rostock Tel.: 0381 494 4601 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. F. Häßler
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    • Häufigkeit von Intelligenzminderung (Prävalenz bis 3%)
    • Hohe Vulnerabilität für koinzidente psychische und somatische Störungen
    • Keine deutschen Leitlinien bezüglich altersadaptierten diagnostischen und therapeutischen Vorgehens
    • Diagnostische und therapeutische Unsicherheiten 
    • Rechtliche Implikationen

    Zielorientierung der Leitlinie:

    • Diese Leitlinie soll einen Überblick über den aktuellen Stand des Wissens und eine gute klinische Praxis vermitteln. Eine gute klinische Praxis beruht einerseits auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und andererseits auf gesetzlichen Bestimmungen und muss ethische Überlegungen berücksichtigen.
    • Ebenso wie das Ziel anderer Leitlinien ist die Implementierung in die klinische Praxis und die Verbesserung dieser auch das Ziel der vorliegenden Leitlinie.
    • Sie soll Empfehlungen zur entwicklungsassoziierten Diagnostik der Intelligenzminderung als klinisch und testpsychologisch festgestellte Beeinträchtigung verschiedener Funktionen geben.
    • Ein weiteres Ziel dieser Leitlinie ist es, Empfehlungen zur speziellen Diagnostik und Therapie der bei Menschen mit Intelligenzminderung häufig auftretenden Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Störungen zu geben.
    • Da Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen vulnerabler bezüglich des Auftretens somatischer und psychischer Störungen sind und damit mehr oder weniger assoziiert Probleme in der Impulskontrolle auftreten, soll diese Leitlinie auf spezielle Aspekte des selbstverletzenden Verhaltens, des fremdaggressiven Verhaltens und des Substanzkonsums eingehen. Darüber hinaus gibt sie Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie von Schmerz, zu sexuellen Besonderheiten und nicht zuletzt zu forensischen Aspekten ab.

    Schlüsselwörter:

    Intelligenzminderung, Diagnostik, Psychopharmakotherapie, Psychotherapie, psychische Störungen