Leitlinien-Detailansicht
Therapie der Juvenilen Idiopathischen Arthritis (JIA)
Stand: 31.10.2011 , gültig bis 31.12.2013
- Adressaten:
- Die Empfehlungen der Leitlinie richten sich an alle Ärzte und Angehörige von Berufsgruppen, die in der Versorgung und Betreuung von Kindern- und Jugendlichen mit JIA involviert sind. Im Besonderen sind dies: Pädiater, Kinder-Rheumatologen, Ophthalmologen, pädiatrische Orthopäden, internistische Rheumatologen, Psychologen, Physiotherapeuten, Selbsthilfegruppen für Rheumatologie, Hausärzte und Allgemeinmediziner, Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgesellschaften, Gesundheitspolitische Einrichtungen und Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene Kostenträger sowie die Öffentlichkeit zur Information.
- Patientenzielgruppe:
- Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahre
Grundlage für das Update der S2-Leitlinie ist die vorhandene S2 Leitlinie "Juvenile Idiopathische Arthritis" der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) vom 31.12.2008. Um dem unverändert schneller werdenden Wandel der therapeutischen Möglichkeiten in der Kinder- und Jugendrheumatologie weiterhin gerecht zu werden, wurde im Auftrag der GKJR das Update der interdisziplinären S2-Leitlinie der Therapie der JIA erstellt. Leitlinien haben die Aufgabe, das aktuelle Wissen, bestehend aus wissenschaftlicher "Evidenz" und Praxiserfahrung, zu speziellen Versorgungsproblemen explizit darzulegen, unter methodischen und klinischen Aspekten zu bewerten, gegensätzliche Standpunkte zu klären und unter Abwägung von Nutzen und Schaden das derzeitige Vorgehen der Wahl zu definieren. Deshalb ist es notwendig, dass das enthaltene Wissen kontinuierlich auf Gültigkeit geprüft und aktualisiert wird. Erst die Anwendung einer Leitlinie in der Klinik oder der Praxis entscheidet über ihren Nutzen für Patienten, für behandelnde Ärzte und für das Gesundheitssystem insgesamt.
Aufgrund einer großen Variationsbreite in der Versorgung von Patienten mit JIA sind die Hauptziele der aktualisierten Leitlinie, eine einheitliche und angemessene Therapie auf der Ebene von aktualisierten Konsensusempfehlungen zu erreichen und die Qualität der Versorgung auf Grund gegenwärtiger Fachliteratur zu verbessern. Zudem ist es Ziel der Leitlinie die Versorgungskontinuität pädiatrischer Patienten bei Erreichen der Volljährigkeit während einer Transition zum Erwachsenenmediziner zu gewährleisten. Im Einzelnen wurden dafür folgende Ziele bei der Erstellung der Leitlinie angestrebt:
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