Leitlinien-Detailansicht

Sekundäre Eisenüberladung bei Patienten mit angeborenen Anämien, Diagnostik und Therapie

Registernummer 025 - 029
Klassifikation S2k

Stand: 30.06.2015 , gültig bis 29.06.2020

Adressaten

Die unmittelbaren Anwenderzielgruppen sind Kinder-Hämato-/Onkologen und Kinderärzte sowie Internistische Hämato-/Onkologen (insbesondere zur Weiterbetreuung vormals pädiatrischer Patienten), die für die Diagnostik und Behandlung der zugrunde liegenden Anämien und für die Koordination der Diagnostik sowie die Behandlung der Eisenüberladung hauptverantwortlich sind.  

Mittelbare Zielgruppen sind Radiologen, Kinder-Kardiologen und Kinder-Endokrinologen sowie deren internistische Fachkollegen sowie Gynäkologen, die bei Folgeerkrankungen einer Eisenüberladung an zentraler Position in die medizinische Versorgung von Patienten mit sekundärer Eisenüberladung einbezogen sind.

Patientenzielgruppe

Die Leitlinie wird für die Behandlung der Eisenüberladung bei Patienten mit angeborenen Anämien entwickelt. Dazu gehören Kinder- und Jugendliche mit Thalassämien, Sichelzellkrankheit, Diamond-Blackfan-Anämie, Kongenitalen Dyserythropoetischen Anämien (CDA) und anderen seltenen Anämien. Darüber hinaus ist die Leitlinie auf die Behandlung erwachsener Patienten mit diesen Erkrankungen zur Fortführung der in der Kindheit und Adoleszenz begonnenen Therapie gerichtet.

Versorgungsbereich

Die Behandlung erfolgt überwiegend in ambulanter oder teilstationärer Form, bei Kindern und Jugendlichen in der Regel in Kinderkliniken, bei erwachsenen Patienten sowohl in Kliniken als auch in ambulanten hämatologisch-onkologischen oder transfusionsmedizinischen Schwerpunktpraxen und Zentren.
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Sekundäre Eisenüberladung bei Patienten mit angeborenen Anämien, Diagnostik und Therapie"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die unmittelbaren Anwenderzielgruppen sind Kinder-Hämato-/Onkologen und Kinderärzte sowie Internistische Hämato-/Onkologen (insbesondere zur Weiterbetreuung vormals pädiatrischer Patienten), die für die Diagnostik und Behandlung der zugrunde liegenden Anämien und für die Koordination der Diagnostik sowie die Behandlung der Eisenüberladung hauptverantwortlich sind.  

    Mittelbare Zielgruppen sind Radiologen, Kinder-Kardiologen und Kinder-Endokrinologen sowie deren internistische Fachkollegen sowie Gynäkologen, die bei Folgeerkrankungen einer Eisenüberladung an zentraler Position in die medizinische Versorgung von Patienten mit sekundärer Eisenüberladung einbezogen sind.

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie wird für die Behandlung der Eisenüberladung bei Patienten mit angeborenen Anämien entwickelt. Dazu gehören Kinder- und Jugendliche mit Thalassämien, Sichelzellkrankheit, Diamond-Blackfan-Anämie, Kongenitalen Dyserythropoetischen Anämien (CDA) und anderen seltenen Anämien. Darüber hinaus ist die Leitlinie auf die Behandlung erwachsener Patienten mit diesen Erkrankungen zur Fortführung der in der Kindheit und Adoleszenz begonnenen Therapie gerichtet.

    Versorgungsbereich

    Die Behandlung erfolgt überwiegend in ambulanter oder teilstationärer Form, bei Kindern und Jugendlichen in der Regel in Kinderkliniken, bei erwachsenen Patienten sowohl in Kliniken als auch in ambulanten hämatologisch-onkologischen oder transfusionsmedizinischen Schwerpunktpraxen und Zentren.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Ursula Creutzig Leitlinienkoordinatorin der GPOH
    Pädiatrische Hämatologie/ Onkologie
    Medizinische Hochschule Hannover
    Carl-Neuberg-Str. 1
    D-30625 Hannover Tel.: 0511 / 604-6677 Fax.: 0511 / 604-6404 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Ursula Creutzig

    Leitlinienkoordination:

    Prof Dr. med. H. Cario Kinder-Hämatologie und -Onkologie
    Universitätsklinik f. Kinder- und Jugendmedizin
    Eythstrasse 24
    89075 Ulm
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, teilstationäre Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Bis 2010 gab es keine deutsche Leitlinie zur Behandlung der sekundären Eisenüberladung. Empfehlungen hierzu waren nur in der Leitlinie Thalassämien (LL 025/017) enthalten, für andere Grunderkrankungen (z.B. Sichelzellkrankheit, Diamond-Blackfan-Anämie, Anämien mit resorptiver Eisenüberladung) gab es keine Empfehlungen. Im Jahr 2010 wurde dann erstmals eine Leitlinie zu diesem Thema auf der Basis einer strukturierten Konsensfindung erstellt (LL 025/029). Planmäßig erfolgte nun die Überprüfung und Aktualisierung der Leitlinie, um medizinisch-wissenschaftlichen Entwicklungen sowie Änderungen der Rahmenbedingungen (z.B. Zulassungen) Rechnung zu tragen.  

    Zielorientierung der Leitlinie:

    1. Vermittlung von Grundlagen für rationale und effiziente Diagnostik und Therapie der sekundären Eisenüberladung bei angeborenen Anämien
    2. Vereinheitlichung des diagnostischen und therapeutischen Vorgehens bei diesen insgesamt seltenen Krankheitsbildern auf der Basis des aktuellen klinischen und wissenschaftlichen Kenntnisstandes
    3. Verbesserung der klinischen Situation und der Lebensqualität von Patienten, insbesondere Kindern und Jugendlichen, mit sekundärer Eisenüberladung durch
    • Vorbeugung von Spätfolgen/-komplikationen der Eisenüberladung, insbesondere der Kardiomyopathie, des Diabetes mellitus und des Hypogonadismus (mit Risiko der Infertilität) 
    • Vermeidung von unerwünschten Therapiefolgen/-komplikationen 
    • Gewährung einer gute Therapiecompliance und Adhärenz