Leitlinien-Detailansicht

Kongenital korrigierte Transposition der großen Gefäße

Registernummer 023 - 044
Klassifikation S2k

Stand: 03.12.2014 , gültig bis 02.12.2019

Adressaten

Die Leitlinie richtet sich vorrangig an Kinderkardiologen und Kinder- und Jugendärzte in Klinik und Praxis, die Kinder mit Herzerkrankungen betreuen. Dass durch die modernen Publikationsmöglichkeiten (Internet) auch Eltern Zugang dazu haben, wurde bei der Formulierung in Rechnung gestellt, ohne den medizinisch-wissenschaftlichen Charakter aufgeben zu wollen. Ihr Ziel ist schließlich eine Optimierung der ärztlichen Versorgungsqualität.

Patientenzielgruppe

Kinder und Jugendliche mit angeborenen Herzfehlern, insbesondere mit einer kongenital korrigierte Transposition der großen Arterien (cc-TGA)

Versorgungsbereich

ambulant und stationär
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Kongenital korrigierte Transposition der großen Gefäße"
    Leitlinienreport
    Interessenkonflikt-Erklärungen der Leitlinien-Kommission
    Kurzform auf englisch in einem Supplement der Zeitschrift "Cardiology in the Young (CITY)"

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich vorrangig an Kinderkardiologen und Kinder- und Jugendärzte in Klinik und Praxis, die Kinder mit Herzerkrankungen betreuen. Dass durch die modernen Publikationsmöglichkeiten (Internet) auch Eltern Zugang dazu haben, wurde bei der Formulierung in Rechnung gestellt, ohne den medizinisch-wissenschaftlichen Charakter aufgeben zu wollen. Ihr Ziel ist schließlich eine Optimierung der ärztlichen Versorgungsqualität.

    Patientenzielgruppe

    Kinder und Jugendliche mit angeborenen Herzfehlern, insbesondere mit einer kongenital korrigierte Transposition der großen Arterien (cc-TGA)

    Versorgungsbereich

    ambulant und stationär
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK e.V.)
    Arbeitsgemeinschaft Niedergelassener Kinderkardiologen e. V. (ANKK)
    Arbeitsgemeinschaft der an allgemein-pädiatrischen Kliniken tätigen pädiatrischen Kardiologen (AAPK)
    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Jochen Weil e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. J. Weil, Hamburg
    Prof. Dr. A. Schmaltz, Essen

    Leitlinienkoordination:


  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die kongenital korrigierte Transposition der großen Arterien (cc-TGA) stellt einen seltenen, aber  komplexen angeborenen Herzfehler dar. Aufgrund des breiten anatomischen und funktionellen Spektrums der cc-TGA gibt es kein einheitliches Therapiekonzept, sondern es sind individuelle Therapieentscheidungen erforderlich. Gegenwärtig gibt es keine Belege dafür, dass bei Patienten ohne assoziierte Defekte eine prophylaktische anatomische Korrektur hilfreich wäre. Auch bei Patienten mit linksventrikulärer Ausflussbahnobstruktion und balancierten Kreislaufverhältnissen kann eine abwartende Haltung sinnvoll sein.

    Voraussetzung für eine individuelle Therapieplanung ist eine adäquate Diagnostik  und das Wissen um die Indikation zu einer interventionellen Herzkatheteruntersuchung bei begleitenden Fehlbildungen und zu einer operativen Therapie. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln in charakteristischen Situationen bei Patienten mit einer kongenital korrigierte Transposition der großen Arterien (cc-TGA).

    Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende, noch haftungs-ausschließende Wirkungen. Sie schildert ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte. Die Leitlinie gibt dem zum Zeitpunkt ihrer Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder.

    Es ist hervorzuheben, dass im Rahmen der Abklärung einer Herzerkrankung im Kindesalter, gleichermaßen wie in anderen Bereichen der Pädiatrie, die genaue Anamneseerhebung, einschließlich Familienanamnese, sowie die gründliche allgemein-klinische Untersuchung der speziellen kinderkardiologischen Diagnostik mit aufwendigen apparativen Mitteln in jedem Fall vorausgeht.