Leitlinien-Detailansicht

Infektiöse Endokarditis und Endokarditisprophylaxe im Kindes- und Jugendalter

Registernummer 023 - 024
Klassifikation S2k

Stand: 31.01.2014 , gültig bis 31.12.2018

Gründe für die Themenwahl:

 Eine Endokarditis  stellt eine schwerwiegende Herzerkrankung dar. Unbehandelt führt dieser Herzfehler zu einer schweren Morbidität bzw. ist mit einer signifikanten Mortalität vergesellschaftet. Kinder mit einer Endokarditis müssen daher sofort  behandelt werden. Voraussetzung dafür ist eine  adäquate Diagnostik  und das Wissen um die Indikation zu einer  medikamentösen Behandlung bzw. zu einer operativen Therapie. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln in charakteristischen Situationen bei Patienten mit einer Endokarditis.

Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende, noch haftungs-ausschließende Wirkungen. Sie schildert ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte. Die Leitlinie gibt dem zum Zeitpunkt ihrer Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder.

Es ist hervorzuheben, dass im Rahmen der Abklärung einer Herzerkrankung im Kindesalter, gleichermaßen wie in anderen Bereichen der Pädiatrie, die genaue Anamneseerhebung, einschließlich Familienanamnese, sowie die gründliche allgemein-klinische Untersuchung, der speziellen kinderkardiologischen Diagnostik mit aufwendigen apparativen Mitteln in jedem Fall vorausgeht.

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Infektiöse Endokarditis und Endokarditisprophylaxe im Kindes- und Jugendalter"
    Leitlinienreport
    Interessenkonflikt-Erklärungen der Leitlinien-Kommission
    Kurzform auf englisch in einem Supplement der Zeitschrift "Cardiology in the Young (CITY)"

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

     Die Leitlinie richtet sich vorrangig an Kinderkardiologen und Kinder- und Jugendärzte in Klinik und Praxis, die Kinder mit Herzerkrankungen betreuen. Dass durch die modernen Publikationsmöglichkeiten (Internet) auch Eltern Zugang dazu haben, wurde bei der Formulierung in Rechnung gestellt, ohne den medizinisch-wissenschaftlichen Charakter aufgeben zu wollen. Ihr Ziel ist schließlich eine Optimierung der ärztlichen Versorgungsqualität. 

    Patientenzielgruppe

     Kinder und Jugendliche mit Herzfehlern, insbesondere mit einer Endokarditis im ambulanten und stationären Versorgungsbereich 

    Versorgungsbereich

    ambulant und stationär
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK e.V.)
    Arbeitsgemeinschaft Niedergelassener Kinderkardiologen e. V. (ANKK)
    Arbeitsgemeinschaft der an allgemein-pädiatrischen Kliniken tätigen pädiatrischen Kardiologen (AAPK)
    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Jochen Weil Direktor der Klinik für Kinderkardiologie
    Universitäres Herzzentrum Hamburg
    Martinistraße 52
    20246 Hambur Tel.: 040 / 7410-56825 Fax.: 040 / 7410-53730 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. J. Weil, Hamburg
    Prof. Dr. A. Schmaltz, Essen
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

     Eine Endokarditis  stellt eine schwerwiegende Herzerkrankung dar. Unbehandelt führt dieser Herzfehler zu einer schweren Morbidität bzw. ist mit einer signifikanten Mortalität vergesellschaftet. Kinder mit einer Endokarditis müssen daher sofort  behandelt werden. Voraussetzung dafür ist eine  adäquate Diagnostik  und das Wissen um die Indikation zu einer  medikamentösen Behandlung bzw. zu einer operativen Therapie. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln in charakteristischen Situationen bei Patienten mit einer Endokarditis.

    Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende, noch haftungs-ausschließende Wirkungen. Sie schildert ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte. Die Leitlinie gibt dem zum Zeitpunkt ihrer Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder.

    Es ist hervorzuheben, dass im Rahmen der Abklärung einer Herzerkrankung im Kindesalter, gleichermaßen wie in anderen Bereichen der Pädiatrie, die genaue Anamneseerhebung, einschließlich Familienanamnese, sowie die gründliche allgemein-klinische Untersuchung, der speziellen kinderkardiologischen Diagnostik mit aufwendigen apparativen Mitteln in jedem Fall vorausgeht.