Leitlinien-Detailansicht

Zöliakie, Weizenallergie und Weizensensitivität

Registernummer 021 - 021
Klassifikation S2k

Stand: 30.04.2014 , gültig bis 30.04.2019

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Zöliakie, Weizenallergie und Weizensensitivität"
Interessenkonflikt-Erklärungen

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Zöliakie, Weizenallergie und Weizensensitivität"
    Interessenkonflikt-Erklärungen

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Empfehlungen richten sich an alle an der Diagnostik und Therapie beteiligten
    Berufsgruppen (insbesondere Hausärzte, Allgemeinmediziner, Internisten,
    Gastroenterologen, Kinderärzte, Kindergastroenterologen, Pathologen, endoskopisch tätige Chirurgen und Ernährungsberater).

    Patientenzielgruppe

    Alle betroffenen Personen

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie gilt sowohl für die ambulante als auch die stationäre Versorgung. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V. (DZG)
    Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    PD Dr. Petra Lynen Jansen DGVS Geschäftsstelle
    Olivaer Platz 7
    10707 Berlin Tel.: 030 / 31 98 31 5000 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Andreas Stallmach Klinik für Innere Medizin IV
    Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Erlanger Allee 101
    07740 Jena e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    • Häufiges Krankheitsbild – hohe Dunkelziffer (Patienten mit nicht diagnostiziertem Krankheitsbild)
    • Unsicherheiten in der Diagnostik / hoher Bedarf für Standardisierung / häufige Fehldiagnose
    • Unzureichende Akzeptanz diagnostischer Kriterien (z. B. Pathologie)
    • Neue Erkenntnisse zu Pathogenese und klinischen Verläufen

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das Ziel der interdisziplinären S2k-Leitlinie „Zöliakie, Weizenallergie und Weizensensitivität“ ist es, den aktuellen Kenntnisstand zu klinischem Bild, Diagnostik, Therapie, Pathologie und refraktärer Zöliakie einschließlich der Zöliakieassoziierten Malignome bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf Basis der wissenschaftlichen Evidenz zusammenzufassen, im Experten-Konsens zu bewertenund daraus praxisrelevante Empfehlungen abzuleiten. Die Leitlinie soll einen Handlungskorridor für häufige Entscheidungen liefern. Sie soll zudem der evidenzbasierten Fort- und Weiterbildung dienen und somit eine Verbesserung der medizinischen Versorgung von Zöliakie betroffenen Personen erreichen.Hierzu seien weitere erläuternde Vorbemerkungen vorangestellt.1. Das Krankheitsbild, die Diagnostik und Therapie der Zöliakie können sich in verschiedenen Aspekten zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden. Vor diesem Hintergrund wurden die besonderen Empfehlungen zu Kindern und Jugendlichen von den Empfehlungen zu adulten Patienten abgegrenzt. Eine separate Leitlinie für Kinder und Jugendliche oder für Erwachseneerschien den Koordinatoren und den Vertretern der beteiligtenFachgesellschaften wegen der weiträumigen Überschneidungen nicht sinnvoll.2. Die Qualität der wissenschaftlichen Evidenz zur Weizenallergie und zur Nicht-Zöliakie-Nicht-Weizenallergie-Weizensensitivität wird als nicht so hoch eingeschätzt wie die Qualität der wissenschaftlichen Evidenz zur Zöliakie. Insbesondere in diesem Bereich fehlen klare international akzeptierte Definitionen, so dass häufig lediglich Expertenmeinungen Grundlage für die Empfehlungen bilden können.3. Die Gültigkeit dieser Leitlinie beträgt 5 Jahre. Eine Revision ist für 2018/2019 geplant.

    Schlüsselwörter:

    Zöliakie, Weizenallergie, Weizensensitivität, glutensensitive Enteropathie, Sprue