Leitlinien-Detailansicht

Nosokomiale Pneumonie - Epidemiologie, Diagnostik und Therapie erwachsener Patienten

Registernummer 020 - 013
Klassifikation S3

Stand: 01.10.2012 (in Überarbeitung), gültig bis 30.09.2016

16.12.2014: Gültigkeit der Leitlinie nach Überprüfung durch das Leitliniensekretariat verlängert bis 30.09.2016.

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Nosokomiale Pneumonie - Epidemiologie, Diagnostik und Therapie erwachsener Patienten"
Leitlinienreport
Evidenzbericht
Anmeldung Update

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Nosokomiale Pneumonie - Epidemiologie, Diagnostik und Therapie erwachsener Patienten"
    Leitlinienreport
    Evidenzbericht
    Anmeldung Update

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie wendet sich an alle im Krankenhaus tätigen Ärzte, die mit der Diagnostik und Therapie nosokomialer Pneumonien konfrontiert sind. Hierzu gehören Fachärzte für Anästhesiologie, Chirurgie, Innere Medizin, Intensivmedizin, Klinische Infektiologie, Klinische Mikrobiologie, Hygiene und Pneumologie, aber auch Ärzten anderer Fachgebiete, die Patienten mit nosokomialen Infektionen betreuen. Zugleich soll sie als Orientierung für Personen, Organisationen, Kostenträger sowie medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften und Berufsverbände dienen, die direkt oder indirekt mit diesem Thema in Verbindung stehen. Vertreter der Patienten waren in dem Erstellungsprozess nicht eingebunden, da Patientenorganisationen für diese akute Erkrankung nicht identifiziert werden konnten.

    Versorgungsbereich

    Komplette Versorgung von Patienten mit nosokomiale Pneumonie 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
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    Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
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    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
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    Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)
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    Deutsche Sepsis-Gesellschaft e.V.
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Robert Koch-Institut (RKI)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Nina Hämäläinen Institut für Lungenforschung GmbH
    Stralauer Platz 34
    10243 Berlin
    Tel.: 030 / 293-638 280 Fax.: 030 / 293-368 281 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Klaus Dalhoff Medizinische Klinik III
    Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
    Campus Lübeck
    Ratzeburger Allee 160
    23538 Lübeck e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die nosokomiale Pneumonie ist in Deutschland die häufigste hospitalerworbene Infektion, die mit einer hohen Morbidität und Mortalität einhergeht. Diagnostik und Therapie stellen hohe Ansprüche an die behandelnden Ärzte, die häufig interdisziplinär gelöst werden müssen. Das therapeutische Vorgehen hat erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen bei den ursächlichen Erregern. Die letzte nationale Empfehlung zu diesem Thema wurde von Experten der antragstellenden Fachgesellschaften 2003 publiziert. Die neue Leitlinie ist erforderlich um eine Standardisierung und Qualitätssicherung der Diagnostik und Therapie bei erwachsenen Patienten mit nosokomialen Pneumonien optimal und flächendeckend auf den aktuellen Forschungsergebnissen basiert zu gewährleisten. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Diese Leitlinie verfolgt das Ziel, nationale Standards in der Diagnostik und Therapie der nosokomialen Pneumonie zu etablieren und die Versorgungsqualität der von dieser Erkrankung betroffenen Patienten zu optimieren. Insbesondere soll ein hohes Niveau adäquater Therapie sichergestellt werden. Gleichzeitig soll durch einen rationalen Antibiotikaeinsatz ein unnötiger Verbrauch von Antiinfektiva vermieden und damit die Selektion resistenter Erreger vermindert werden. Hierzu ist eine zielgerichtete Diagnostik erforderlich, die auch die Generierung von Daten über das lokale Erregerspektrum einschließt.
    Die Prävention nosokomialer Pneumonien, der Umgang mit kontagiösen, vorwiegend ambulant erworbenen respiratorischen Virusinfektionen wie der Influenza sowie die Intensivtherapie schwerer Infektionen einschließlich des auf dem Boden einer Pneumonie entstandenen ARDS, werden nicht im Rahmen dieser Leitlinie behandelt. Hierzu wird auf die entsprechenden Leitlinien bzw. Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und der Deutschen Sepsisgesellschaft verwiesen.