Leitlinien-Detailansicht

Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma

Registernummer 020 - 009
Klassifikation S2k

Stand: 12.09.2017 , gültig bis 31.12.2020

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma"
Leitlinienreport
Interessenkonflikt-Erklärungen

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma"
    Leitlinienreport
    Interessenkonflikt-Erklärungen

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Pneumologisch und/oder allergologisch ausgerichtete Fachärzte, die pädiatrische oder erwachsene Asthma-Patienten betreuen

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit Asthma aller Altersgruppen, alle Asthma-Schweregrade

    Versorgungsbereich

    ambulant, stationär, teilstationär; Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation; spezialisierte Versorgung
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Atemwegsliga (mit-federführend)
    Österreichische Gesellschaft Pneumologie (ÖGP)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Uta Butt Bergstr. 13
    57223 Kreuztal
    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Roland Buhl III. Medizinische Klinik, Schwerpunkt Pneumologie
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    Langenbeckstraße 1
    55131 Mainz
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland, die bei ca. 10% der kindlichen und ca. 5% der erwachsenen Bevölkerung vorkommt. Die Prävalenz von Asthma hat in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Ländern zugenommen (insbesondere bei Kindern und Jugendlichen), in den letzten Jahren scheint die Zunahme der Asthma-Prävalenz in westlichen Ländern zum Stillstand gekommen zu sein. Aussagekräftige Studien zum Asthma im hohen Lebensalter fehlen. Die Prävalenz von Asthma ist in den hochentwickelten westlichen Ländern höher als in sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländern, in den letzten Jahren nähern sich die Prävalenzraten jedoch einander an. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Asthma ist und bleibt weiterhin groß.

    Die letzte nationale Empfehlung zu diesem Thema wurde von Experten der antragstellenden Fachgesellschaften in 2006 publiziert. Die Erstellung des Updates dieser Leitlinie wurde erforderlich, damit Empfehlungen und Statements zur Standardisierung und Qualitätssicherung der Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Asthma, die den aktuellsten Forschungsergebnissen entsprechen, zur Verfügung gestellt werden können.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das wesentliche Ziel dieser Leitlinie ist, Entscheidungshilfen für die Diagnostik und Therapie des Asthmas zur Verfügung zu stellen sowie die Versorgungsqualität der von dieser Erkrankung betroffenen Patienten zu optimieren und flächendeckend zu gewährleisten. Insbesondere sollte ein hohes Niveau für die Empfehlungen zur optimierten Therapie und compliancefördernden Maßnahmen sowie zur Prävention von Exazerbationen erarbeitet werden. Hierzu ist eine zielgerichtete Diagnostik und korrekte Schweregradeinteilung erforderlich.

    Dieser Leitlinie der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und die sich in Bearbeitung befindende Nationale Versorgungsleitlinie Asthma ergänzen sich und stehen inhaltlich nicht in Widerspruch.