Leitlinien-Detailansicht

Riech- und Schmeckstörungen

Registernummer 017 - 050
Klassifikation S2k

Stand: 31.10.2016 , gültig bis 30.10.2021

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Riech- und Schmeckstörungen"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Riech- und Schmeckstörungen"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik, die sich mit der Behandlung von Patienten mit Riech- und/oder Schmeckstörungen befassen.Zu den relevanten Berufsgruppen zählen insbesondere HNO-Ärzte, Neurologen, Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin sowie Arbeits- und Umweltmediziner. Die Leitlinie dient weiterhin zur Information von Hausärzten ,Internisten und Neurochirurgen.

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit Riechstörungen und/oder Schmeckstörungen mit sinunasalen und nicht-sinunasalen Ursachen.

    Versorgungsbereich

    Patienten mit Riechstörungen und/oder Schmeckstörungen in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Dr. K.-B. Hüttenbrink HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie
    Klinikum der Universität zu Köln
    Kerpener Straße 62
    50924 Köln e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Michael Damm HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie
    Klinikum der Universität zu Köln
    Vogelsanger Weg 33
    50858 Köln
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Riech- und Schmeckstörungen besitzen eine hohe Prävalenz und Inzidenz. Riech- und Schmeckstörungen sind ein zentrales Thema für die Deutschen Gesellschaftfür Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNOKHC)und die Arbeitsgemeinschaft Olfaktologie und Gustologie der DGHNOKHC.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Mit dieser Leitlinie soll Ärztinnen und Ärzten in Klinik und Praxis eine systematisch entwickelte Hilfe zur Entscheidungsfindung bei der Betreuung von Patienten mit Riechstörungen und Schmeckstörungen zur Verbesserung und Standardisierung von Diagnose- und Therapiestrategien gegeben werden.

    Aufgrund der klinisch häufig vorkommenden Überschneidungen zwischen Riech- und Schmeckstörung erscheint eine Abhandlung in einer Leitlinie sinnvoll.Der Schwerpunkt der Leitlinie liegt im medizinischen Bereich.

    Die hier vorgeschlagenen Definitionen und Klassifikationen wurden von epidemiologischenund pathophysiologischen Grundlagen abgeleitet und sollen die im ICD-Code im Abschnitt R43. genannten Systematik für den klinischen Alltag ergänzen bzw. spezifizieren. Die in dieser Leitlinie ausgesprochenen Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie beruhen auf wissenschaftlichen Grundlagen und streben damit sowohl eine Qualitätssicherung als auch eine Vermeidung von Überdiagnostik, Übertherapie bzw. von nicht-evidenz basierenden Verfahren an.

    Dadurch soll die Behandlung zum Vorteil der betroffenen Patienten verbessert werden.