Leitlinien-Detailansicht
Fertilitätsstörungen, psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie
Stand: 05.02.2014 , gültig bis 05.02.2019
Adressaten
- Gynäkologen
- Ärzte mit Schwerpunkt "Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin" (Reproduktionsmediziner)
- Psychologen
- Psychiater
- weitere Berater,
Patientenzielgruppe
Versorgungsbereich
-
Basisdaten
Verfügbare Dokumente
Langfassung der Leitlinie "Fertilitätsstörungen, psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie"- Download
- 1,16 MB
Leitlinienreport- Download
- 0,31 MB
Dia-VersionFederführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Visitenkarte -
Anwender- & Patientenzielgruppe
Adressaten
Alle Ärzte aus ambulanter und stationärer Versorgung, die an einer Betreuung und Therapie steriler Frauen und Männer sowie Paaren mit Kinderwunsch beteiligt sind. Diese sind insbesondere- Gynäkologen
- Ärzte mit Schwerpunkt "Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin" (Reproduktionsmediziner)
- Psychologen
- Psychiater
- weitere Berater,
Patientenzielgruppe
Alle Frauen, Männer sowie Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit in ihrem reproduktiven Alter.Versorgungsbereich
Es werden alle Versorgungsbereiche der ambulanten und stationären Versorgung angesprochen, wobei die intensivierte Sterilitätsdiagnostik und Therapie vor allen Dingen in öffentlichen und privaten Abteilungen, Instituten und Praxen der Reproduktionsmedizin stattfindet. -
Herausgeber & Autoren
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)VisitenkarteBeteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS)VisitenkarteDeutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V.VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)VisitenkarteBeteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland (BKiD)Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie (DGAP)Deutsche Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin e.V.Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG)Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)Wunschkind e.V.Ansprechpartner (LL-Sekretariat):
Prof. Dr. Heribert Kentenich Fertility Center Berlin
Spandauer Damm 130, Haus 14
14050 Berlin Tel.: + 49 (0) 30 2332081 80 Fax.: + 49 (0) 30 2332081 89 e-Mail senden -
Inhalte
Gründe für die Themenwahl:
Etwa 7-9% aller Paare im reproduktiven Alter haben Kinderwunsch und sind innerhalb eines Jahres bei regelmäßigem Sexualverkehr nicht schwanger (ungewollte Kinderlosigkeit). Die Ursachen der Kinderlosigkeit liegen zur Hälfte bei der Frau (pathologische Veränderungen von weiblichen Hormonen, Gebärmutter, Eileitern) und zur Hälfte beim Mann (Probleme der Samenzellen). Es folgt dann eine Diagnostik und Therapie, die medizinisch und psychologisch orientiert sein sollte, wenn die Paare dies wünschen. Das Erleben ungewollter Kinderlosigkeit wird von den meisten Paaren als Kränkung mit Ausbildung von Insuffizienzgefühlen erlebt. Die Einbeziehung von psychosozialen und psychosomatischen Gesichtspunkten in der Diagnostik und Therapie ist von Bedeutung.
Zielorientierung der Leitlinie:Ziel der Leitlinie ist es, aufgrund der aktuellen Literatur sowie von Expertenmeinungen Empfehlungen zu geben, um eine optimale Betreuung von Frau und Mann (sowie dem Paar insgesamt) bei Kinderwunsch zu ermöglichen. Diese Betreuung betrifft die Phasen der Diagnostik, einer möglichen Therapie, die Erwägung von Alternativen sowie die Bewältigung der Sterilität als Krise.
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