Leitlinien-Detailansicht
Hysterektomie, Indikation und Methodik
Stand: 31.12.2014 , gültig bis 30.12.2019
15.11.2016 redaktionell überarbeitete Langfassung und Evidenzbericht ausgetauscht, 2.11.2016: Dia-Version eingestellt; 04.12.2015: / redaktionell überarbeiteter Leitlinienreport ausgetauscht20.08.2015: redaktionell überarbeitete Langfassung ausgetauscht
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Dia-VersionFederführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Visitenkarte -
Anwender- & Patientenzielgruppe
Adressaten
Die Leitlinie richtet sich an die in der Durchführung dieses Operationsverfahrens beteiligten Gesundheitsberufe. Zum Verständnis dieser Leitlinie sind medizinische Vorkenntnisse erforderlich. Diese Leitlinie richtet sich an folgende Personenkreise:
Gynäkologinnen/Gynäkologe in der Niederlassung
Gynäkologinnen/Gynäkologe mit Klinikanstellung
Pflegekräfte
an die Kooperationspartner der Ärzteschaft (z. B. Fachberufe im Gesundheitswesen, Kostenträger)
an betroffene Patientinnen und ihr persönliches Umfeld (z. B. Partner)
an die Öffentlichkeit zur Information über gute medizinische Vorgehensweise
Patientenzielgruppe
Diese Leitlinie ist für alle Patientinnen mit Beschwerden im Bereich des Uterus, wie Myome, Blutungsstörungen, Unterleibschmerzen, Adenomyosis u.a. mehr entwickelt worden. Hierbei ergibt sich die Besonderheit, dass der Zusammenhang zwischen morphologisch fassbarem Befund und klinischem Bild komplex ist, d.h. ein bestimmter Befund kann zu verschiedenen Symptomen führen bzw. umgekehrt ein Symptom kann verschiedene morphologische Ursachen haben. Die Leitlinie soll daher Entscheidungen in der medizinischen Versorgung dieser Patientinnen auf eine rationalere Basis stellen. Auf diesem Weg sollen die Qualität der Versorgung und die Stellung der Patientinnen verbessert werden.Versorgungsbereich
Diese Leitlinie bezieht sich primär auf den gynäkologischen Versorgungsbereich sowohl im ambulanten als auch stationären Sektor. -
Herausgeber & Autoren
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)VisitenkarteBeteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)VisitenkarteBeteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) e.V. der DGGGArbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion e.V. (AGUB) der DGGGArbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie (AWOgyn)Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie der DKG, AGOArbeitsgemeinschaft für Ultraschalldiagnostik in Gynäkologie und Geburtshilfe (ARGUS)Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie der DGGGArbeitsgemeinschaft Medizinrecht der DGGG (AGMedR)Arbeitsgemeinschaft Infektiologie und Infektimmunologie der DGGGÖsterreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (OEGGG)Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)Bundesarbeitsgemeinschaft leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe eV.Ansprechpartner (LL-Sekretariat):
Dr. med. Paul Gaß, Tobias Brodkorb, Marion Gebhardt Universitätsklinikum Erlangen- Nürnberg
Frauenklinik
Universitätsstrasse 21- 23
91054 Erlangen Tel.: +49 (0) 9131- 85/44063 oder +49 (0) 9131- 85/33507 Fax.: +49 (0) 9131- 85/33951 e-Mail sendenLeitlinienkoordination:
Prof. Dr. Klaus Neis, Manuela Hody Frauenärzte am Staden
Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
Bismarckstr. 39- 41
66121 Saarbrücken Tel.: + 49 (0) 681/960- 8000 Fax.: +49 (0) 681/960 800- 30 e-Mail sendenLeitlinienkoordination:
Prof. Dr. Karsten Schwerdtfeger Klinik für Neurochirurgie
Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg/Saar e-Mail senden -
Inhalte
Gründe für die Themenwahl:
Bei der Hysterektomie handelt es sich um den häufigsten größeren operativen Eingriff in der Gynäkologie. Während in der Vergangenheit nur die abdominale und vaginale Hysterektomie zur Verfügung standen, haben sich in den vergangenen Jahren auch endoskopische Methoden etabliert. Daneben stehen seit einiger Zeit Alternativen zur Verfügung, die einen Uteruserhalt ermöglichen. Es war Anliegen der DGGG, auf der Basis der in der wissenschaftlichen Literatur zur Verfügung stehenden Evidenz die unterschiedlichen Indikationen und Methoden zur Hysterektomie bei diesen einzelnen Varianten zu evaluieren und die derzeit zur Verfügung stehenden Alternativen zu beleuchten
Zielorientierung der Leitlinie:Die aktuelle Unsicherheit über Vor- und Nachteile der verschiedenen Operationsmethoden und der alternativen, organerhaltenden Methoden führt zu einer großen Variationsbreite in der Versorgungsqualität von Patientinnen. Ziel dieser Leitlinie ist es daher, verlässliche und allgemein akzeptierte Definitionen des Notwendigen und Angemessenen bei der Hysterektomie zu geben. Aufgrund der Häufigkeit des Eingriffes und der Bedeutung für die betroffenen Patientinnen war es nach Vorliegen einer ersten, Konsens- basierten Version der Wunsch der DGGG, die Empfehlungen dieser Leitlinie aus der besten zur Verfügung stehenden Evidenz abzuleiten. Hierzu erfolgte aufbauend auf den im Evidenzbericht formulierten Schlüsselfragen eine systematische Literaturrecherche mit kritischer Würdigung der Literatur, deren Ergebnisse in einem gesonderten Evidenzbericht zusammengefasst sind. Die Evidenzbasierung und eine zusätzliche unabhängige Begutachtung sollen gewährleisten, dass auch wirklich das Angemessene in der Versorgung definiert wird und eine breite Akzeptanz findet.
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