Leitlinien-Detailansicht
Peripartale Blutungen, Diagnostik und Therapie
Registernummer 015 - 063
Klassifikation
S2k
Stand: 01.04.2016 , gültig bis 31.03.2019
Adressaten
- Frauenärztinnen/-ärzte (Diagnostik, amb. Versorgung, Therapie, Prävention, Früherkennung)
- Anästhesistinnen, Intensivmedizinerinnen, Gerinnungsspezialisten, Labormediziner
- Hebammen
- Pflegepersonal (im OP und auf der Wochenstation)
Patientenzielgruppe
Schwangere / Frauen unter der Geburt / Wöchnerinnen
Versorgungsbereich
- Ambulant & stationär
- Prävention
- Früherkennung, Diagnostik, Therapieprimär
- ärztliche/spezialisierte Versorgung
-
Basisdaten
Verfügbare Dokumente
Langfassung der Leitlinie "Peripartale Blutungen, Diagnostik und Therapie"- Download
- 1,89 MB
Dia-VersionFederführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Visitenkarte -
Anwender- & Patientenzielgruppe
Adressaten
- Frauenärztinnen/-ärzte (Diagnostik, amb. Versorgung, Therapie, Prävention, Früherkennung)
- Anästhesistinnen, Intensivmedizinerinnen, Gerinnungsspezialisten, Labormediziner
- Hebammen
- Pflegepersonal (im OP und auf der Wochenstation)
Patientenzielgruppe
Schwangere / Frauen unter der Geburt / WöchnerinnenVersorgungsbereich
- Ambulant & stationär
- Prävention
- Früherkennung, Diagnostik, Therapieprimär
- ärztliche/spezialisierte Versorgung
-
Herausgeber & Autoren
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)VisitenkarteBeteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)VisitenkarteGesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V.VisitenkarteBeteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (OEGGG, Experten ohne Stimmrecht)Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)Arbeitsgemeinschaft für materno-fetale Medizin e.V. (AGMFM)Arbeitsgemeinschaft Schwangerschaftshochdruck / Gestose e.V.Vereinigung der Hebammenlehrer e. V. AGArbeitsgemeinschaft Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit (FIDE AG e.V.)Ansprechpartner (LL-Sekretariat):
Prof. Dr. Matthias W. Beckmann Direktor der Universitäts-Frauenklinik
Universitätsstraße 21-23
91054 Erlangen Tel.: 09131 / 85-33451 Fax.: 09131 / 85-33456 e-Mail sendenLeitlinienkoordination:
PD Dr. med. Dietmar Schlembach Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH
Klinikum Neukölln
Klinik für Geburtsmedizin
Rudower Straße 48
12351 Berlin e-Mail senden -
Inhalte
Gründe für die Themenwahl:
- Peripartale Blutungen sind ein wichtiger Notfall in der Geburtshilfe, die ein Hauptgrund für maternale Mortalität und Morbidität darstellen
- Die Inzidenz der peri- und postpartalen Hämorrhagien steigt kontinuierlich, vor allem bedingt durch die Zunahme von Uterusatonien und Plazentaimplantationsstörungen.
- Die Prävalenz der PPH wird mit etwa 6 % bzw. 1,9 % (schwere PPH) aller Geburten angegeben. Oft wird jedoch das Ausmaß des peripartalen Blutverlust unterschatzt, so dass höhere Zahlen anzunehmen sind.
- Eine rechtzeitige und korrekte Diagnostik der zugrunde liegenden Ursachen ist entscheidend, um ein ursachenadaptiertes Vorgehen durchzuführen.
- Die PPH stellt einen Notfall dar, der eine rasche Entscheidung und vor allem eine exakte Diagnose und Ursachenanalyse notwendig macht, um die korrekten therapeutischen Maßnahmen in interdisziplinärer Zusammenarbeit rechtzeitig einzuleiten. Neben dem Erkennen der Notfallsituation ist somit auch das Wissen um die Ursachen sowie deren Diagnostik für ein optimales Management essenziell. Dies gilt insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Grossteil der maternalen Todesfälle aufgrund einer PPH als vermeidbar angesehen werden muss, da in 60–80 % aller Falle „major substandard care“ vorliegt.
Zielorientierung der Leitlinie:- Intention dieser Leitlinie ist die Erstellung eines interdisziplinären (Anästhesie, Geburtshelfer, Hebamme) Management- und Handlungsalgorithmus für das Management der peripartalen Blutungen (Diagnostik, Risikoselektion, Therapie)
- Hierzu soll die bestehende S1-Leitlinie (die aktualisiert werden muss) auf eine S2k-Leitlinie upgegradet werden.
- Durch die Erstellung einer Leitlinie soll eine Verbesserung des Wissens aller bei der Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen mit Hämorrhagie bzw. einem erhöhten Risiko für eine Hämorrhagie erreicht werden.
- Somit soll eine bessere Versorgung der Patientinnen erreicht werden sowie Probleme im management der PPH reduziert werden.
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