Leitlinien-Detailansicht

Kutane Larva migrans, Diagnostik und Therapie (Creeping Disease)

Registernummer 013 - 087
Klassifikation S1

Stand: 30.11.2013 , gültig bis 29.11.2018

8.11.2016: Gültigkeit der Leitlinie nach Überprüfung durch das Leitliniensekretariat verlängert bis 29.11.2018

Gründe für die Themenwahl:

 In Deutschland kommen v.a. Touristen aus Endemiegebieten mit Larva migrans zum Arzt. Die Krankheit verursacht quälenden Juckreiz. An Universitätshautkliniken gehen v.a. in den Ferienzeiten mehrere Anfragen ein wie bei Larva migrans zu verfahren sei, da es in Büchern keine klaren Angaben gibt, es kaum Artikel mit Schwerpunkt Therapie gibt und da nach Wegfallen der Substanz Thiabendazol ein oft beschriebenes  Verfahren nicht mehr anwendbar ist 

Zielorientierung der Leitlinie:

  •   Kurz gefasste LL mit dem Schwerpunkt auf Therapie Empfehlung, da die Diagnostik in der Regel kein großes Problem darstellt
  • Kurze Einführung zu Larva migrans
  • Aussage über Therapien die man nicht mehr durchführen sollte
  • kurze Empfehlung zur Prophylaxe
  • Ziele Verringerung der Unsicherheit die zu diesem Thema besteht (insbesondere, nachdem Thiabendazol vom Markt genommen wurde)

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Kutane Larva migrans, Diagnostik und Therapie (Creeping Disease)"

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Hautärzte und Tropenmediziner

    Patientenzielgruppe

    In erster Linie Touristen, aber auch Deutsche die unter bestimmten Umständen in Überschwemmungsgebieten eine Larva migrans bekommen können (Kinder / Jugendliche / Erwachsene ggfs incl. Schwangere / Stillende)

    Versorgungsbereich

    ambulant

    Prävention, Diagnstik, Therapie

    Primärärztliche und hautfachärztliche Versorgung

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG)
    Visitenkarte
    Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Infektiologie und Tropendermatologie (ADI-TD) der DDG (mit-federführend)
    Society for Dermatolotgy in the Tropics

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    PD Dr. Alexander Nast Leitlinienbeauftragter der DDG
    Division of Evidence based Medicine (dEBM)
    Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
    Charitéplatz 1
    10117 Berlin Tel.: 030 / 450-518 313 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Cord Sunderkötter Klinik für Dermatologie und Venerologie
    Leitung Hauttumorzentrum am Universitätsklinikum Münster
    Von-Esmarch-Straße 58
    48149 Münster
    Tel.: 0251 / 83-52940
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

     In Deutschland kommen v.a. Touristen aus Endemiegebieten mit Larva migrans zum Arzt. Die Krankheit verursacht quälenden Juckreiz. An Universitätshautkliniken gehen v.a. in den Ferienzeiten mehrere Anfragen ein wie bei Larva migrans zu verfahren sei, da es in Büchern keine klaren Angaben gibt, es kaum Artikel mit Schwerpunkt Therapie gibt und da nach Wegfallen der Substanz Thiabendazol ein oft beschriebenes  Verfahren nicht mehr anwendbar ist 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    •   Kurz gefasste LL mit dem Schwerpunkt auf Therapie Empfehlung, da die Diagnostik in der Regel kein großes Problem darstellt
    • Kurze Einführung zu Larva migrans
    • Aussage über Therapien die man nicht mehr durchführen sollte
    • kurze Empfehlung zur Prophylaxe
    • Ziele Verringerung der Unsicherheit die zu diesem Thema besteht (insbesondere, nachdem Thiabendazol vom Markt genommen wurde)