Leitlinien-Detailansicht
Operationen an der Haut, Umgang mit Antikoagulation
Stand: 01.11.2014 , gültig bis 31.12.2018
Immer häufiger sind Patienten aufgrund verschiedener Vorerkrankungen auf die Einnahme von Antikoagulantien und Thromobzytenaggregationshemmern angewiesen. Gleichzeitig nimmt bei zunehmender Lebenserwartung und erhöhter Lichtexposition die Inzidenz der meisten Haut-krebsformen zu und die Notwendigkeit von dermatochirurgischen Interventionen steigt. In Deutschland zeigt sich aktuell ein stark divergentes Verhalten im Umgang mit Antikoagulation bei dermatochirurgischen Operationen. Es besteht ein hohes Interesse an einer entsprechenden Leitlinie [1].
Sicherstellung der Patientensicherheit und Optimierung der Lebensqualität, des Aufwands und der Kosten für den Patienten im Rahmen des perioperativen Managements bei dermatochirurgischer Operationen, Reduktion der für das Gesundheitssystem entstehenden Kosten durch Arztkonsultation, Medikamentverordnungen, Laboruntersuchungen und Überweisungen, Reduktion des Aufwands in der Versorgung für den Arzt, Reduktion der Divergenz in der Patientenversorgung, Abbau von Unsicherheiten / Vereinheitlichung des Informationsstandes bei Patienten, Ärzten und Gutachtern bzgl. des perioperativen Managements von Antikoagulation.
Phenprocoumon, DOAK, Acetylsalicylsäure, Heparin, Clopidogrel, Antikoagulation, Chirurgie, Operation, Blutung, Komplikation
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Basisdaten
Verfügbare Dokumente
Langfassung der Leitlinie "Operationen an der Haut, Umgang mit Antikoagulation"- Download
- 0,68 MB
Leitlinienreport- Download
- 1,72 MB
Verbindung zu themenverwandten Leitlinien
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)Visitenkarte -
Anwender- & Patientenzielgruppe
Adressaten
Anwender der Leitlinie sind Dermatologen/Dermatochirurgen, plastische Chirurgensowie weitere Ärzte angrenzender und/oder interessierter Fachgebiete.Patientenzielgruppe
Die Zielgruppe der Leitlinie sind Patienten unter einer Medikation mit Antikoagulantien und/oder Thrombozytenaggregationshemmern, die sich einer Operationan der Haut im ambulanten oder stationären Bereich unterziehen.Versorgungsbereich
ambulant und stationär -
Herausgeber & Autoren
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)VisitenkarteBeteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)VisitenkarteGesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)VisitenkarteBeteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie, DGDC (mit-federführend)Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V., BVDDAnsprechpartner (LL-Sekretariat):
PD Dr. med. A. Nast Division of Evidence Based Medicine
Klinik für Dermatologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1, 10117 Berlin
Tel.:
Fax: Tel.: 030 450 518 313 Fax.: 030 450 518 977 e-Mail sendenLeitlinienkoordination:
PD Dr. med. A. Nast -
Inhalte
Gründe für die Themenwahl:
Immer häufiger sind Patienten aufgrund verschiedener Vorerkrankungen auf die Einnahme von Antikoagulantien und Thromobzytenaggregationshemmern angewiesen. Gleichzeitig nimmt bei zunehmender Lebenserwartung und erhöhter Lichtexposition die Inzidenz der meisten Haut-krebsformen zu und die Notwendigkeit von dermatochirurgischen Interventionen steigt. In Deutschland zeigt sich aktuell ein stark divergentes Verhalten im Umgang mit Antikoagulation bei dermatochirurgischen Operationen. Es besteht ein hohes Interesse an einer entsprechenden Leitlinie [1].
Zielorientierung der Leitlinie:Sicherstellung der Patientensicherheit und Optimierung der Lebensqualität, des Aufwands und der Kosten für den Patienten im Rahmen des perioperativen Managements bei dermatochirurgischer Operationen, Reduktion der für das Gesundheitssystem entstehenden Kosten durch Arztkonsultation, Medikamentverordnungen, Laboruntersuchungen und Überweisungen, Reduktion des Aufwands in der Versorgung für den Arzt, Reduktion der Divergenz in der Patientenversorgung, Abbau von Unsicherheiten / Vereinheitlichung des Informationsstandes bei Patienten, Ärzten und Gutachtern bzgl. des perioperativen Managements von Antikoagulation.
Schlüsselwörter:Phenprocoumon, DOAK, Acetylsalicylsäure, Heparin, Clopidogrel, Antikoagulation, Chirurgie, Operation, Blutung, Komplikation
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