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Kutane Lyme Borreliose
Stand: 31.03.2016 , gültig bis 31.10.2020
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Basisdaten
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Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)Visitenkarte -
Anwender- & Patientenzielgruppe
Adressaten
Diese Leitlinie richtet sich an Ärzte in Praxis und Klinik, die mit der Behandlung der kutanen Lyme Borreliose befasst sind (siehe unter Beteiligte).Patientenzielgruppe
- Alle Patienten, die an kutanen Lyme Borreliose erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf das Vorliegen einer kutanen Lyme Borreliose besteht.
- Patienten die sich zur Diagnostik und Therapie einer kutanen Lyme Borreliose bei einem Arzt vorstellen.- Patienten, die nach antibiotischer Therapie weiterhin Hautveränderungen oder andere Beschwerden haben und eine differentialdiagnostische Abklärung brauchen.
- Patienten, die sich wegen eines Zeckenstiches bei einem Arzt vorstellen
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Herausgeber & Autoren
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)VisitenkarteBeteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Hygiene und MikrobiologieVisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V. (DGKL)VisitenkarteGesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien (INSTAND) e.V.VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)VisitenkarteDeutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)VisitenkarteDeutsche Schmerzgesellschaft e.V.VisitenkarteDeutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)VisitenkartePaul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)VisitenkarteBeteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V. (DBG)Robert Koch-Institut (RKI)OnLyme-Aktion.orgBorreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD)Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV)Ansprechpartner (LL-Sekretariat):
Prof. Dr. med.Heidelore Hofmann Klinik für Dermatologie und Allergie
Technische Universität München
Biedersteinerstr.29
80802 München e-Mail sendenLeitlinienkoordination:
Prof. Dr. med. Heidelore Hofmann MünchenLeitlinienkoordination:
Prof. Dr. med. Sebastian Rauer -
Inhalte
Versorgungsbereich:
ambulante, stationäre Versorgung
Gründe für die Themenwahl:Die Lyme Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Die Borrelien wandern während des Saugaktes der Schildzecke Ixodes ricinus in die Haut. Dort werden sie entweder sofort durch das innate (angeborene) Immunsystem abgetötet oder es kommt zu einer lokalen Infektion und bei einem kleinen Teil der Infizierten zur Erkrankung. Am häufigsten entsteht eine Entzündung der Haut, typischerweise als Erythema migrans oder selten als Borrelien-Lymphozytom. Im weiteren Verlauf können die Borrelien disseminieren und verschiedene Organe befallen, vor allem sind Haut, Gelenke, sowie das Nervensystem betroffen. Als chronische oder späte Form der Hautinfektion kann sich die Acrodermatitis chronica atrophicans entwickeln.
Zielorientierung der Leitlinie:Ziele dieser Leitlinie, die sich auf die Hautmanifestationen der Lyme Borreliose fokussiert, sind
- Empfehlungen zur Absicherung der klinischen Diagnosen
- Empfehlungen zur stadiengerechten Labordiagnostik: Serologischer Nachweis von IgM- und IgG-Borrelienantikörpern mit dem 2 Stufenverfahren ELISA/ Immunoblot; sinnvoller Einsatz molekulardiagnostischer und kultureller Verfahren
- Therapie der lokalisierten Frühinfektion (Erythema migrans und Borrelienlymphozytom)
- Therapie der disseminierten Frühinfektion (Multiple Erythemata migrantia , grippeartige Symptomatik)
- Therapie der Spätinfektion (Acrodermatitis chronica ohne neurologische Manifestationen)
- Therapie der Spätinfektion (Acrodermatitis chronica mit neurologischen Manifestationen)
- Prävention der Lyme Borreliose
- Empfehlungen zur Nachbeobachtung eines Zeckenstiches
- Bereitstellung von Informationen für Patienten (Anhang)
Schlüsselwörter:Hautborreliose, kutane Borreliose, kutane Manifestationen der Lyme Borreliose, skin borreliosis, cutaneous Lyme borreliosis, cutaneous Lyme disease
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