Leitlinien-Detailansicht

Kutane Lyme Borreliose

Registernummer 013 - 044
Klassifikation S2k

Stand: 31.03.2016 , gültig bis 31.10.2020

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Kutane Lyme Borreliose"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Kutane Lyme Borreliose"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich an Ärzte in Praxis und Klinik, die mit der Behandlung der kutanen Lyme Borreliose befasst sind (siehe unter Beteiligte). 

    Patientenzielgruppe

    - Alle Patienten, die an kutanen Lyme Borreliose erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf das Vorliegen einer kutanen Lyme Borreliose besteht.
    - Patienten die sich zur Diagnostik und Therapie einer kutanen Lyme Borreliose bei einem Arzt vorstellen.

    - Patienten, die nach antibiotischer Therapie weiterhin Hautveränderungen oder andere Beschwerden haben und eine differentialdiagnostische Abklärung brauchen.

    - Patienten, die sich wegen eines Zeckenstiches bei einem Arzt vorstellen  

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
    Visitenkarte
    Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V. (DGKL)
    Visitenkarte
    Gesellschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in medizinischen Laboratorien (INSTAND) e.V.
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
    Visitenkarte
    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
    Visitenkarte
    Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
    Visitenkarte
    Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)
    Visitenkarte
    Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Borreliose-Gesellschaft e.V. (DBG)
    Robert Koch-Institut (RKI)
    OnLyme-Aktion.org
    Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD)
    Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med.Heidelore Hofmann Klinik für Dermatologie und Allergie
    Technische Universität München
    Biedersteinerstr.29
    80802 München e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Heidelore Hofmann München

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Sebastian Rauer
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, stationäre Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Die Lyme Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit in Europa. Die Borrelien wandern während des Saugaktes der Schildzecke Ixodes ricinus in die Haut. Dort werden sie entweder sofort durch das innate (angeborene) Immunsystem abgetötet oder es kommt zu einer lokalen Infektion und bei einem kleinen Teil der Infizierten zur Erkrankung. Am häufigsten entsteht eine  Entzündung der Haut, typischerweise als Erythema migrans oder selten als Borrelien-Lymphozytom. Im weiteren Verlauf können die Borrelien disseminieren und verschiedene Organe befallen, vor allem sind Haut, Gelenke, sowie das Nervensystem betroffen. Als chronische oder späte Form der Hautinfektion kann sich die Acrodermatitis chronica atrophicans entwickeln. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziele dieser Leitlinie, die sich auf die Hautmanifestationen der Lyme Borreliose fokussiert, sind

    • Empfehlungen zur Absicherung der klinischen Diagnosen
    • Empfehlungen zur stadiengerechten  Labordiagnostik: Serologischer Nachweis von IgM- und IgG-Borrelienantikörpern mit dem 2 Stufenverfahren ELISA/ Immunoblot; sinnvoller Einsatz molekulardiagnostischer und kultureller Verfahren
    • Therapie der lokalisierten Frühinfektion (Erythema migrans und Borrelienlymphozytom)
    • Therapie der disseminierten Frühinfektion (Multiple Erythemata migrantia , grippeartige Symptomatik)
    • Therapie der Spätinfektion (Acrodermatitis chronica ohne neurologische Manifestationen)
    • Therapie der Spätinfektion (Acrodermatitis chronica mit neurologischen Manifestationen)
    • Prävention der Lyme Borreliose
    • Empfehlungen zur Nachbeobachtung eines Zeckenstiches
    • Bereitstellung von Informationen für Patienten (Anhang)  

    Schlüsselwörter:

    Hautborreliose, kutane Borreliose, kutane Manifestationen der Lyme Borreliose, skin borreliosis, cutaneous Lyme borreliosis, cutaneous Lyme disease