Leitlinien-Detailansicht

Akutes Skrotum im Kindes- und Jugendalter

Registernummer 006 - 023
Klassifikation S2k

Stand: 31.08.2015 , gültig bis 31.08.2018

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Akutes Skrotum im Kindes- und Jugendalter"
Leitlinienreport
Interessenkonflikt-Erklärungen

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)
Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Akutes Skrotum im Kindes- und Jugendalter"
    Leitlinienreport
    Interessenkonflikt-Erklärungen

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich zum einen an Kinderärzte, die im Rahmen ihrer Sprechstunden oder im kinderärztlichen Notdienst mit entsprechenden Befunden konfrontiert werden. Darunter fallen weiterhin alle Hausärzte (Allgemeinmediziner, Internisten), die in ihren Sprechstunden die medizinische Grundversorgung von Kindern und Jugendlichen realisieren. Als Hauptzielgruppe sind alle routinemäßigmit der Versorgung dieser Patienten befassten, klinisch tätigen Kinderchirurgen undUrologen zu nennen. Adressaten der Leitlinie sind darüber hinaus Kinder- undJugendmediziner sowie die im Rahmen der Diagnostik eingebunden Radiologen.

    Patientenzielgruppe

    Männliche Patienten, die zwischen Neugeborenenalter und dem Übergang in das junge Erwachsenenalter mit akuten skrotalen Beschwerden

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie ist erstellt für die Versorgung aller männlichen Patienten, die zwischen Neugeborenenalter und dem Übergang in das junge Erwachsenenalter mit akuten skrotalen Beschwerden vorstellig, weiter diagnostiziert und therapiert werden.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Christian Lorenz Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie
    Klinikum Bremen Mitte
    St.-Jürgen-Str. 1
    28177 Bremen Tel.: 0421 / 497 - 5419 Fax.: 0421 / 497 - 3313 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Christian Lorenz
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die LL „Akutes Skrotum im Kindes- und Jugendalter“ wurde erstellt, um den mit der Behandlung von Patienten mit akuten skrotalen Beschwerden befassten Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachdisziplinen eine aktuelle Entscheidungshilfe für die Erstuntersuchung sowie für die weiterführende Diagnostik und Therapie an die Hand zu geben. Ihr Geltungsbereich ist vordergründig auf die mit dieser Erkrankung im Alltag befassten internistisch und/oder operativ tätigen Kinder- und Jugendmediziner sowie auf die in diesem Umfeld diagnostisch tätigen Ärztinnen und Ärzte ausgerichtet. Da es sich um einen jederzeit möglichen Notfall handelt, dürften alleanderen, damit eher gelegentlich (episodisch) befassten Fachgruppen (z. B. Notarzt,Hausarzt/Allgemeinmediziner/Chirurg/Radiologe) inhaltlich insofern profitieren, alsdass sie in Kenntnis inhaltlicher Vorgaben der LL

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie soll diagnostische Grundsätze für die Evaluation akuter skrotaler Beschwerden aufzeigen. Dabei wird ein breites Spektrums an Ursachen skrotaler Beschwerden bei Kindern und Jugendlichen systematisch aufbereitet und sowohl in Form hierarchisch gleichwertiger Differentialdiagnosen als auch mit Blick aufaltersspezifische Besonderheiten abgehandelt. Die Leitlinie will weiterhinZuständigkeiten und Zeitachsen für die jeweiligen Diagnostik- undBehandlungsschritte aufzeigen. Dies mit dem vorrangigen Ziel, den Hodenverlust alsim Einzelfall gravierendes Outcome dieser Erkrankung oder die irreversible Hodenschädigung durch Chronizität von Schädigungsmustern zu vermeiden. Dies gelingt nur, wenn Diagnostik und Therapie zeitgerecht erfolgen und federführend von den durch ihre Profession dafür qualifizierten Fachvertretern aus Kinderchirurgie und Urologie vorgenommen werden. Das Thema Nachsorge/Prognose ist Bestandteil der Leitlinie.