Leitlinien-Detailansicht

Karpaltunnelsyndrom, Diagnostik und Therapie

Registernummer 005 - 003
Klassifikation S3

Stand: 30.06.2012 , gültig bis 31.12.2016

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Karpaltunnelsyndrom, Diagnostik und Therapie"
Langfassung der Leitlinie "Karpaltunnelsyndrom, Diagnostik und Therapie"
Patientenleitlinie "Karpaltunnelsyndrom, Diagnostik und Therapie"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH)
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Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Karpaltunnelsyndrom, Diagnostik und Therapie"
    Langfassung der Leitlinie "Karpaltunnelsyndrom, Diagnostik und Therapie"
    Patientenleitlinie "Karpaltunnelsyndrom, Diagnostik und Therapie"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Bei der Leitlinie Diagnostik und Therapie des Karpaltunnelsyndroms handelt es sich um eine systematisch entwickelte Entscheidungshilfe über die angemessene ärztliche Vorgehensweise bei diesem Krankheitsbild und damit um eine Orientierungshilfe im Sinne von "Handlungs- und Entscheidungsvorschlägen", von denen in begründeten Fällen
    abgewichen werden kann oder sogar muss.
    Die Entscheidung darüber, ob einer bestimmten Empfehlung gefolgt werden soll, muss vom Arzt unter Berücksichtigung der beim individuellen Patienten vorliegenden Gegebenheiten und der verfügbaren Ressourcen getroffen werden (Oxford Center of Evidence Based Medicine 2001, Europarat 2002).
    Die Empfehlungen dieser Leitlinie richten sich
    ·  vorrangig an Ärztinnen und Ärzte aller Versorgungsbereiche;
    ·  an die Kooperationspartner der Ärzteschaft (z. B. Fachberufe im Gesundheitswesen, Kostenträger);
    ·  an betroffene Patienten und ihr persönliches Umfeld (z. B. Eltern, Partner);
    ·  an die Öffentlichkeit zur Information über gute medizinische Vorgehensweise,
    ·  an die Herausgeber von "Strukturierten Behandlungsprogrammen", da sie als deren Grundlage bei der Erstellung von zukünftigen "Strukturierten Behandlungsprogrammen" dienen sollen.

    Patientenzielgruppe

    KTS-Patienten

    Versorgungsbereich

    Schwerpunkt dieser Leitlinie sind Handlungsempfehlungen für jede Stufe in der Versorgung von Patienten mit Karpaltunnelsyndrom. Theoretische Grundlagen werden nur erläutert, soweit sie für das Verständnis der Empfehlungen erforderlich sind. In Ergänzung zur Vorläuferversion wurden von der Leitlinienentwicklergruppe für vier Aspekte in der Versorgung des KTS Qualitätsziele mit insgesamt 14 Qualitätsmerkmalen definiert. Sie sollen als Grundlage für die Entwicklung von Qualitätsindikatoren dienen, die objektive Zahlen bei der Evaluation der Leitlinie hinsichtlich Ihres Einflusses auf Strukturen, Prozesse und Ergebnisse der Versorgung, Erreichen der Versorgungsziele, Ressourcenverbrauch und Kosteneffektivität liefern.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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    Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
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    Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e.V. (DGKN)
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    Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
    Visitenkarte

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Margot Wüstner-Hoffmann Klinik Rosengasse
    Rosengasse 19
    89073 Ulm Tel.: 0731 / 1400-3413 Fax.: 0731 / 1400-3412 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. K. Schwerdtfeger Klinik für Neurochirurgie
    Universitätsklinikum des Saarlandes
    Homburg/Saar e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. H. Assmus Schriesheim e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Margot Wüstner-Hoffmann Ulm e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Update einer vorhandenen Leitlinie 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die hohe Prävalenz und Inzidenz des Karpaltunnelsyndroms in Deutschland sowie eine große Variationsbreite in der Versorgungsqualität (BQS- Qualitätsreport 2003) führten zu Bemühungen um Optimierung der Versorgung von KTS-Patienten, die zur Erstellung der ersten interdisziplinären Leitlinie Karpaltunnelsyndrom führten. Ziel auch des Update ist es, verlässliche und allgemein akzeptierte Definitionen des Notwendigen und Angemessenen in Prävention, Diagnostik und Therapie zu geben. Die Leitlinie hat hierbei nicht nur die persönliche Erfahrung der Leitlinienentwickler zu berücksichtigen, sondern die möglichst umfassende und kritische Würdigung der Literatur weltweit  einzubeziehen. Im Fall des KTS galt es, nicht nur die relevanten  diagnostischen Verfahren, sondern auch die verschiedensten konservativen und operativen Behandlungsverfahren zu würdigen,  und immer wieder explizit auf Fehlermöglichkeiten und Risiken hinzuweisen. Hieran haben sich insbesondere neuere (minimal-invasive) Operationstechniken zu messen. Die Evidenzbasierung ist ein wichtiges Element und zusammen mit der fachübergreifenden
    Anlage Voraussetzung für eine allgemeine Akzeptanz. Ziel der Leitlinie ist die Verbreitung evidenzbasierter Empfehlungen mit deren Hilfe man Entscheidungen in der medizinischen Versorgung von Menschen mit Karpaltunnelsyndrom auf eine rationalere Basis stellen kann. Auf diesem Weg sollen die Qualität der Versorgung verbessert und die Stellung des Patienten gestärkt werden. Zudem kann die Berücksichtigung der Empfehlungen zu einer Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen beitragen (Europarat 2002). In diesem Report werden die Schritte zur Aktualisierung der Leitlinie einschließlich des Konsensusverfahrens beschrieben und weiterhin auch Hinweise auf ihre Implementierung gegeben.

    Schlüsselwörter:

    Distales Medianuskompressionssyndrom, Handgelenkstunnelsyndrom, Brachialgia paraesthetica nocturna, Engl. Carpal tunnel syndrome