Leitlinien-Detailansicht

S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE)

Registernummer 003 - 001
Klassifikation S3

Stand: 15.10.2015 , gültig bis 14.10.2020

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE)"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

AWMF Arbeitsgem. der Wiss. Medizin. Fachgesellschaften
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE)"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    AWMF Arbeitsgem. der Wiss. Medizin. Fachgesellschaften
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Zum Adressatenkreis der Leitlinie gehören alle in konservativen und operativen Fachgebieten tätigen Ärzte im ambulanten und stationären Versorgungsbereich sowie Rehabilitations- und Allgemeinmediziner. Die Leitlinie richtet sich aber auch an interessierte Patienten mit dem Ziel, den Kenntnisstand über effektive Maßnahmen zur VTE-Prophylaxe zu verbessern und den Betroffenen eine partizipative Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Dies soll durch eine laienverständliche Version (Patientenversion) unterstützt werden.  

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie bezieht sich auf Patienten jeglichen Alters der operativen und nichtoperativen Medizin, die bedingt durch ihre Erkrankung oder eine Intervention ein Risiko für VTE haben. Auch die Besonderheiten in der Schwangerschaft und im Wochenbett werden in der Leitlinie berücksichtigt. Die Leitlinie ist nicht anwendbar für S3-Leitlinie Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE) 2. komplett überarbeitete Auflage, Stand: 15.10.2015 © 2015 Seite 8 den Bereich der Akuttherapie von Krankheitsbildern, bei denen eine Thrombose oder Lungenembolie bereits eingetreten ist, sowie für Fragen des therapeutischen Einsatzes von Antikoagulanzien und des perioperativen Managements von chronisch antikoagulierten Patienten (z.B. Schlaganfallprophylaxe beim Vorhofflimmern). Auch die Frage zum Management von Patienten mit dualer Plättchenhemmung wird nicht angesprochen. Ausnahmen sind Empfehlungen zum Einhalten von Zeitintervallen für Antikoagulanzien und Thrombozytenfunktionshemmer vor und nach einer rückenmarknahen Punktion oder Katheterentfernung, die einem Konsensuspapier der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) entnommen wurden. Die sogenannte überbrückende oder Bridging-Antikoagulation bei Patienten, die auf Vitamin- K-Antagonisten eingestellt sind, diese aber wegen eines Eingriffs unterbrechen müssen, ist ebenfalls nicht Gegenstand dieser Leitlinie. Auch werden in dieser Leitlinie diagnostische Maßnahmen in Hinblick auf möglicherweise genetisch bedingte Gerinnungsstörungen/Thrombophilien nicht adressiert. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    AWMF Arbeitsgem. der Wiss. Medizin. Fachgesellschaften
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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    Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
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    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
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    Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. (DGA)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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    Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR)
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    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
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    Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT)
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    Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
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    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
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    Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
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    Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)
    Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement c/o Philipps-Universität Marburg
    Karl-von-Frisch-Str. 1
    35043 Marburg Tel.: (06421) 286-2296 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. A. Encke

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. S. Haas

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. I. Kopp
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, teilstationäre, stationäre, rehabilitative Versorgung

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das Ziel der Leitlinie ist, eine möglichst effektive Prophylaxe venöser Thromboembolien zu empfehlen. Die medizinische Effektivität eines Verfahrens wird bestimmt durch die Balance aus positiven Effekten (insbesondere Vermeidung thromboembolischer Komplikationen) und negativen Effekten (insbesondere Blutungskomplikationen und andere Nebenwirkungen). Aspekte der Effizienz und Ökonomie wurden mitberücksichtigt, waren aber nie primär entscheidungsbestimmend. Auch organisatorische und juristische Aspekte werden mitbetrachtet.