Leitlinien-Detailansicht

Gesundheitsüberwachung bei Beryllium-Exposition und diagnostisches Vorgehen bei Beryllium assoziierter Erkrankung

Registernummer 002 - 032
Klassifikation S3

Stand: 26.10.2012 , gültig bis 26.10.2017

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Gesundheitsüberwachung bei Beryllium-Exposition und diagnostisches Vorgehen bei Beryllium assoziierter Erkrankung"
Langfassung der Leitlinie "Gesundheitsüberwachung bei Beryllium-Exposition und diagnostisches Vorgehen bei Beryllium assoziierter Erkrankung"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Gesundheitsüberwachung bei Beryllium-Exposition und diagnostisches Vorgehen bei Beryllium assoziierter Erkrankung"
    Langfassung der Leitlinie "Gesundheitsüberwachung bei Beryllium-Exposition und diagnostisches Vorgehen bei Beryllium assoziierter Erkrankung"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Empfehlung dieser Leitlinie richtet sich
    • - vorrangig an Ärztinnen und Ärzte aller Versorgungsbereiche, insbesondere der Arbeitsmedizin
    • - an die Kooperationspartner der Ärzteschaft (Kostenträger)

    Patientenzielgruppe

    Die Empfehlungen dieser Leitlinie gelten für
    • symptomatische Personen mit Verdacht auf berylliumassoziierte Erkrankung
    • Beschäftigte mit entsprechender Beryllium-Exposition

    Versorgungsbereich

    Die Empfehlungen dieser Leitlinie gelten für den Versorgungsbereich der arbeitsmedizinischen Vorsorge, Screening
    Inhalt dieser Leitlinie ist im Rahmen der berylliumassoziierten Erkrankungen nur die Beryllium-Sensibilisierung und die chronische Berylliose (CBD), andere Erkrankungen wie die akute Berylliose und die berylliuminduzierte Dermatitis sind ausdrücklich nicht gemeint.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, DGUV
    Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V., (VDBW)
    Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Ulrike Euler, MSc Leiterin "Systematic Review Unit"
    Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin
    Medizinische Fakultät der TU Dresden
    Fetscherstraße 74
    01307 Dresden

    Tel.: 0351 / 3177-458 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Ulrike Euler, MSc
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    • Verbesserung der arbeitsmedizinischen Vorsorge von Personen, die gegenüber Beryllium exponiert sind
    • Einheitliches diagnostisches Vorgehen bei symptomatischen Pat. mit V.a. chronische Berylliose DD: Sarkoidose

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Beryllium und berylliumhalige Legierungen sind in der Arbeitswelt weit verbreitet. In der Arbeitsmedizin ist heute von den berylliuminduzierten Krankheitsbildern hauptsächlich die chronische Berylliose (CBD) von Bedeutung. Die CBD ist differenzialdiagnostisch nur schwer von der Sarkoidose zu unterscheiden, weshalb Fehldiagnosen möglich sind. Über den Krankheitswert einer alleinigen Beryllium-Sensibilisierung besteht derzeit noch Unklarheit. Um die Gesundheitsüberwachung bei beruflicher Beryllium-Exposition und das diagnostische Vorgehen bei symptomatischen Personen zu optimieren, bedarf es rationaler und  allgemein akzeptierter Empfehlungen.

    Schlüsselwörter:

    Beryllium, chronische Berylliose, Berylliumsensibilitäten, beryllium-assoziierte Erkrankung, arbeitsmedizinische S3-Leitlinie