Leitlinien-Detailansicht

Fremdkörperaspiration und Fremdkörperingestion, interdisziplinäre Versorgung von Kindern

Registernummer 001 - 031
Klassifikation S2k

Stand: 10.12.2015 , gültig bis 09.12.2020

11.01.2016: redaktionell überarbeitete Langfassung ausgetauscht

Versorgungsbereich:

ambulante, stationäre Versorgung

Gründe für die Themenwahl:

Fremdkörperaspiration und Fremdkörperingestion bei Kindern sind relativ häufige Ereignisse und Ursache relevanter prä- und innerklinischer Morbidität und Mortalität (bis zu 3,4%). Reibungslos funktionierende interdisziplinäre Strukturen, Prozesse und Prozeduren sind dabei essentiell für Patientensicherheit und Versorgungsqualität. Diese Strukturen, Prozesse und Prozeduren sind lokal sehr unterschiedlich organisiert und oft nicht klar definiert. Es gibt zu diesem Themengesamtkomplex bisher keine aktuelle nationale oder internationale Leitlinie.

Zielorientierung der Leitlinie:

Definition von Strukturen, Prozessen und Prozeduren, die im Rahmen einer Versorgung von Kindern nach Fremdkörperaspiration und Fremdkörperingestion sicherheits- und qualitätsrelevant sind, inkl. der rationalen Patientenevaluation, der interdisziplinären Fremdkörperendoskopie und der postendoskopischen Versorgung.

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Fremdkörperaspiration und Fremdkörperingestion, interdisziplinäre Versorgung von Kindern"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich primär an (Kinder-) Anästhesisten, Pädiater (speziell pädiatrische Pneumologen und Gastroenterologen), HNO-Ärzte, Kinderchirurgen, (Kinder-) Notfallmediziner und Kinderintensivmediziner. Weiterhin dient sie zur Information für assoziierte Pflegekräfte und Endoskopieassistenten.  

    Patientenzielgruppe

    Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche (0-17 Jahre)

    Versorgungsbereich

    Stationäre und ambulante Kinderakutmedizin in Kinderkrankenhäusern, Kinderabteilungen und interdisziplinären Notaufnahmen (Diagnostik, Therapie)  
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
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    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)
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    Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI)
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    Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Wissenschaftlicher Arbeitskreis Kinderanästhesie der DGAI
    Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (SGPP)
    Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische HNO-Heilkunde (AG PädHNO)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    PD Dr. med. Christoph Bernhard Eich Abteilung Anästhesie, Kinderintensiv- und Notfallmedizin
    Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult
    Janusz-Korczak-Allee 12
    D-30173 Hannover Tel.: 0511 / 8115-6611 Fax.: 0511 / 8115-4474 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. med. Christoph Bernhard Eich
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, stationäre Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Fremdkörperaspiration und Fremdkörperingestion bei Kindern sind relativ häufige Ereignisse und Ursache relevanter prä- und innerklinischer Morbidität und Mortalität (bis zu 3,4%). Reibungslos funktionierende interdisziplinäre Strukturen, Prozesse und Prozeduren sind dabei essentiell für Patientensicherheit und Versorgungsqualität. Diese Strukturen, Prozesse und Prozeduren sind lokal sehr unterschiedlich organisiert und oft nicht klar definiert. Es gibt zu diesem Themengesamtkomplex bisher keine aktuelle nationale oder internationale Leitlinie.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Definition von Strukturen, Prozessen und Prozeduren, die im Rahmen einer Versorgung von Kindern nach Fremdkörperaspiration und Fremdkörperingestion sicherheits- und qualitätsrelevant sind, inkl. der rationalen Patientenevaluation, der interdisziplinären Fremdkörperendoskopie und der postendoskopischen Versorgung.