Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 183 - 001
Klassifikation S3

Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose

Anmeldedatum:

15.05.2016

Geplante Fertigstellung:

31.12.2017

Gründe für die Themenwahl:

Osteoporose ist als Volkskrankheit anzusehen und die moderne evidenzbasierte Diagnostik und Therapie erlaubt eine optimale Behandlung der betroffenen Patient*innen.

Zielorientierung der Leitlinie:

Mit der angestrebten S3-Leitlinie soll eine evidenzbasierte und akzeptierte Entscheidungshilfe für ambulant und stationär tätige Fachärzt*innen in der Versorgung der Osteoporose geschaffen werden, die die Bedürfnisse und Herausforderungen der aktuellen Versorgungssituation berücksichtigt. Durch konsentierte und evidenzbasierte Empfehlungen zur Auswahl und Durchführung von Best Practice Maßnahmen der Diagnostik und Therapie der Osteoporose sowie der Prävention osteoporotischer Frakturen soll die Entscheidungssicherheit der behandelnden Ärzt*innen und der betroffenen Patient*innen erhöht werden.
Somit soll die Leitlinie langfristig zu einer hohen Qualität in der Versorgung in Deutschland, Österreich und der Schweiz beitragen. 

Anmelder bei der AWMF (Person):

Maria Kallenbach

im Auftrag der Leitlinienkommission

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Dachverband Osteologie e.V. [assoziiert]Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für EndokrinologieVisitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Osteologie e. V. (DGO)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Bund der Osteologen Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Bundesverband Osteoporose (BfO)

Dachverband Osteologie (DVO)

Interdisziplinäre Gesellschaft für orthopädische und unfallchirurgische Schmerztherapie (IGOST)

Orthopädische Gesellschaft für Ostheologie

Österreichische Gesellschaft für Knochen und Mineralstoffwechsel

Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation

Schweizerische Gesellschaft für Radiologie (SGR-SSR)

Schweizerische Vereinigung gegen die Osteroporose

Leitliniensekretariat:

Maria Kallenbach

Usergroup Med. Leitlinienentwicklung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dorotheenstraße 33
10117 Berlin

Tel.: 0171 56 84 710

e-Mail senden

Koordination:

Dr. Michael Pfeifer

Klinik der Fürstenhof
Am Hylligen Born 7
31812 Bad Pyrmont

Tel.: 05281 151414

e-Mail senden

Adressaten:

Die Empfehlungen der Leitlinie wenden sich an die in der Versorgung der Osteoporose tätige Fachärzt*innen der

  • Osteologie 
  • Hausärztlichen Versorgung (hausärztlich tätige Fachärzt*innen für Allgemeinmedizin, Internist*innen, praktische Ärzt*innen und Ärzt*innen ohne Gebietsbezeichnung) 
  • Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie 
  • Gynäkologie 
  • Endokrinologie 
  • Geriatrie 
  • Rheumatologie 
  • Radiologie 
  • Physikalische Therapie und Physiotherapie   

Die Leitlinie richtet sich zusätzlich an betroffene Patient*innen sowie deren Angehörige. Kostenträgern und politischen Entscheidungsträgern sollen die Empfehlungen der Leitlinie zudem zur Orientierung dienen.

Versorgungssektor:

Die Leitlinie betrifft hauptsächlich die Versorgung im ambulanten Sektor hinsichtlich Prävention, Diagnostik und Therapie der Osteoporose.
Bereich der stationären Versorgung werden bezüglich der operativen Verfahren von osteoporotischen Frakturen thematisiert.

Patientenzielgruppe:

Die Leitlinie richtet sich Patientengruppen mit erhöhtem Osteoporose-Risiko, mit speziellen Fokus auf Risikofaktoren für prä- und postmenopausale Frauen und ältere Männer sowie an betroffene Patient*innen mit Osteoporose.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Die Evidenzbasierung der Leitlinie fundiert auf Methoden der evidenzbasierten Medizin durch Durchführung von systematischen Recherchen nach Leitlinien und aggregierter Literatur sowie Primärliteratur unter Formulierung von Schlüsselfragen nach PICO-Schema sowie anschließender Bewertung mit standardisierten Tools nach DELBI und SIGN.
Zur Konsensfindung werden formalisierte Verfahren in Form einer Delphi-Befragung, u.a. im Rahmen einer Konsensuskonferenz, eingesetzt. Ein öffentliches Konsultationsverfahren ist vorgesehen. 

Ergänzende Informationen:

Beteiligung des Verbandes Physikalische Therapie, Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe wird angefragt.
Link zur DVO Leitlinienkommission 2017:
http://www.dv-osteologie.org/dvo-e-v/kommissionen