Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 179 - 012
Klassifikation S2e

Ergebniserhebung in der Erstbehandlung nach neu erworbener Querschnittlähmung

Anmeldedatum:

17.10.2017

Geplante Fertigstellung:

31.07.2019

Gründe für die Themenwahl:

Querschnittlähmungen führen zu Veränderungen auf bio-psycho-sozialer Ebene und in der Funktionsfähigkeit der betroffenen Menschen. Zur Abbildung der Wirksamkeit einer Erstbehandlung und Rehabilitation sollten spezifische Ergebniserhebungen durchgeführt werden, die ein umfangreiches Bild der bio-psycho-sozialen Ebene und der Funktionsfähigkeit darstellen. Da es sich um eine ausgesprochen komplexe Erkrankung mit sehr grosser individueller Ausgestaltung handelt, sind die diagnostischen Massnahmen und Assessments komplex und sollten standardisiert erfolgen.

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Leitlinie „Ergebniserhebung in der Erstbehandlung nach neu erworbener Querschnittlähmung“ zeigt Empfehlungen für klinische Untersuchungen und Assessments für die Beschreibung der Veränderungen auf bio-psycho-sozialer Ebene und in der Funktionsfähigkeit von Menschen mit einer Querschnittlähmung auf. Ziel ist es, die Qualität der Versorgung unter Berücksichtigung von individuellen Bedürfnissen, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit zu verbessern.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. med. Anke Scheel-Sailer

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie e.V.Visitenkarte

Leitliniensekretariat:

Dr. med. Anke Scheel-Sailer

Schweizer Paraplegiker-Zentrum
Forschung RQM
Guido A. Zäch Strasse 1
6207 Nottwil, Schweiz

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Koordination:

Dr. med. Anke Scheel-Sailer

Adressaten:

Alle mit der medizinischen und rehabilitativen Versorgung Querschnittgelähmter befassten Fachbereiche der DMGP, Betroffene und deren Angehörige. Zur Information auch für andere mit der Versorgung Querschnittgelähmter beschäftigten Fachbereiche und -gesellschaften (DGN, DGNR, DGOOC, DGU, DGPflege, DGP, DGPMR, Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin).

Versorgungssektor:

Stationäre Querschnittspezifische Versorgung, Behandlung und Erstrehabilitation (akut und subakut).

Patientenzielgruppe:

Patienten mit kompletter und inkompletter Querschnittlähmung im Akut- und Rehabilitations-Setting respektive für Patienten in der akuten und subakuten Phase ab. 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Systematische Literaturrecherche und Beurteilung der zugrundeliegenden Literatur mit den Empfehlungen zur Evidenzstärke entsprechend dem modifizierten North American Spine Society Schema und der COSMIN Checkliste (www.cosmin.nl).

Ergänzende Informationen:

Angefragt: DGN, DGNR, DGOOC, DGU, DGPflege, DGP, DGPMR, Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin

Vertreter aus allen Arbeitskreisen der DMGP und Vertreter aus Patientenorganisationen haben die Leitlinie entwickelt. Die Mitglieder der Leitliniengruppe haben sich ergänzend in mehreren Konsensuskonferenzen auf das Vorgehen und die Inhalte geeinigt. Sie sind Mitglieder der DMGP und Mitglieder in anderen Fachgesellschaften oder Berufsverbänden.