Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 179 - 009
Klassifikation S2e

Rehabilitation der unteren Extremität, der Steh- und Gehfunktion bei Menschen mit Querschnittlähmung

Anmeldedatum:

05.08.2017

Geplante Fertigstellung:

31.07.2018

Gründe für die Themenwahl:

Querschnittlähmungen führen zu sehr unterschiedlich ausgeprägten Störungen der Motorik und Sensibilität unterhalb des Verletzungsniveaus. Da es sich um eine ausgesprochen komplexe Erkrankung mit sehr grosser individueller Ausgestaltung handelt, sind die diagnostischen und therapeutischen Herangehensweisen komplex und sollten gut standardisiert erfolgen. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Leitlinie „Rehabilitation der unteren Extremität, der Steh- und Gehfunktion bei Menschen mit Querschnittlähmung“ zeigt erstens Empfehlungen für klinische Untersuchungen und zweitens therapeutische Behandlungsmethoden für die Verbesserung der Steh- und Gehfähigkeit bei Menschen mit einer QSL auf. Ziel ist es die Qualität der Versorgung unter Berücksichtigung von individuellen Bedürfnissen, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit zu verbessern. 

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. med. Anke Scheel-Sailer

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie e.V.Visitenkarte

Leitliniensekretariat:

Dr.med. Anke Scheel-Sailer

Schweizer Paraplegiker-Zentrum
Forschung RQM
Guido A. Zäch Strasse 1
6207 Nottwil
Schweiz

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Koordination:

Dr.med. Anke Scheel-Sailer

Adressaten:

Alle mit der medizinischen und rehabilitativen Versorgung Querschnittgelähmter befassten Fachbereiche der DMGP, Betroffene und deren Angehörige. Zur Information auch für andere mit der Versorgung Querschnittgelähmter beschäftigten Fachbereiche (z.B. DGNR, DGN).

Versorgungssektor:

Ambulante, teilstationäre, stationäre Querschnitt-spezifische akutmedizinische und rehabilitative Versorgung sowie lebenslange Nachsorge

Patientenzielgruppe:

Patienten jeden Alters und Geschlechts mit traumatischer, krankheitsbedingter oder angeborener Querschnittlähmung in der ambulanten, teilstationären, stationären Querschnitt-spezifischen akutmedizinischen und rehabilitativen Versorgung sowie lebenslangen Nachsorge

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Systematische Literaturrecherche und Beurteilung der zugrundeliegenden Literatur mit den Empfehlungen zur Evidenzstärke entsprechend dem modifizierten North American Spine Society Schema (Walters et al., 2013). Bei fehlender Evidenz in einzelnen Bereichen wird ein Konsensusprozess (DELBI Verfahren) ergänzt. 

Ergänzende Informationen:

Die Mitglieder der Leitliniengruppe haben sich ergänzend in mehreren Konsensuskonferenzen auf das Vorgehen und die Inhalte geeinigt. Sie sind Mitglieder der DMGP und Mitglieder in anderen Fachgesellschaften oder Berufsverbänden. Bei der Erarbeitung der Leitlinie werden Vertreter aller mit der medizinischen und rehabilitativen Versorgung Querschnittgelähmter befassten Fachbereiche der DMGP, Betroffene und deren Angehörige beteiligt sein.