Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 179 - 002
Klassifikation S2k

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett bei Frauen mit Rückenmarkschädigung

Anmeldedatum:

22.02.2016

Geplante Fertigstellung:

31.12.2017

Gründe für die Themenwahl:

Die Lebenserwartung und die Lebensqualität von rückenmarkgeschädigten Menschen konnte durch verbesserte medizinische Versorgung in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht werden. Das Thema Familienplanung und Kinderwunsch gehört daher heute selbstverständlich zum Leben von Menschen mit Behinderung. Eine allgemein zugängliche Darstellung dieser Problematik auf konsensbasiertem Evidenz-Level existiert bisher nicht

Zielorientierung der Leitlinie:

Etablierung allgemeiner interdisziplinärer Standards und praxisorientierter Hilfen zur Betreuung und Beratung von Frauen mit Kinderwunsch/Schwangerschaft bei Rückenmarkschädigung. 

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. Ines Kurze

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie e.V.Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V.Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)Visitenkarte

Leitliniensekretariat:

Dr. Ines Kurze

Tel.: +49 (0)36458-51407

e-Mail senden

Koordination:

Dr. Ines Kurze

Adressaten:

Gynäkologen/Geburtshelfer, Hebammen, Urologen/Neuro-Urologen, Paraplegiologen, Anästhesiologen, Neurologen, Rehabilitationsmediziner, Urotherapeuten, Betroffene und deren Angehörige, Selbsthilfegruppen. Weiterhin gilt die Leitlinie als Information für Hausärzte und Pflegende. 

Versorgungssektor:

Ambulante, teilstationäre, stationäre Versorgung, Rehabilitation, spezialisierte Versorgung, lebenslange Nachsorge

Patientenzielgruppe:

Frauen mit Rückenmarkschädigung und Kinderwunsch/Schwangerschaft

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Nominaler Gruppenprozess und Strukturierte Konsensus-Konferenzen (5/2016 – 04/2017) 

Ergänzende Informationen:

Die Entwicklergruppe besteht aus Vertretern des interdisziplinären „Arbeitsgruppe Schwangerschaft und Rückenmarkerkrankungen“ der DMGP mit folgenden Fachgruppen:
Gynäkologie/GeburtshilfeUrologie/Neuro-Urologie

Anästhesiologie
Hebammenwissenschaft
Hebammenkunde
Psychologie
Versorgungsforschung
Atemtherapie
Sozialpädagogik

Peer Counseling
Außerhalb der Arbeitsgruppe existieren in Deutschland keine interdisziplinären Strukturen, die an der Entwicklung einer Leitlinie zur „Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett bei Frauen mit Rückenmarkschädigung“ hätten mitwirken können.

Externe Begutachtung: Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV)
Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland
Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus e.V. (ASBH)
Pharmakovigilanzzentrum Embryonaltoxikologie