Leitlinien-Detailansicht
Angemeldetes Leitlinienvorhaben
Allgemeine Grundlagen der Begutachtung
16.03.2011
30.04.2012
Die Erstellung von Gutachten erfordert vom Arzt einen Rollenwechsel vom Behandler eines Patienten zum medizinischen Berater eines Auftraggebers. Von ihm wird Unparteilichkeit und Unabhängigkeit ebenso gefordert wie medizinisch-fachliche Kompetenz und die Beachtung rechtlicer Gegebenheiten. Rollenmissverständnisse, Rollenkonflikte und Unkenntnis der grundlegenden rechtlichen Vorgaben sind die häufigsten Ursachen unzureichender Gutachten. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer zusammenfassenden Darstellung rechtlicher und medizinischer Grundlagen für die Erstellung von Gutachten im Sinne einer Leitlinie.
Ziel der Leitlinie ist es, dem Arzt die Stellung des Gutachters zu verdeutlichen und ihm die rechtlichen Bestimmungen in den verschiedenen Rechts- und Versicherungsgebieten darzustellen. Die Leitlinie soll dem gutachtenden Arzt eine Hilfestellung für seine nur interdisziplinär zu bewältigende Tätigkeit im Grenzgebiet zwischen Jurisprudenz und Medizin geben.
Prof. Dr. Peter Marx
Deutsche Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung e.V.Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)Visitenkarte
Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)
Berufsverband deutscher Neurologen, BDN
Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP)
Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der Norddeutschen Ärztekammern
Prof. Dr. Peter Marx
P. Gaidzik
Breitband-Delphi-Methode. Es soll die vorliegende Leitlinie der DGN von den Experten kritisch bewertet und aktualisiert werden. Die Änderungsvorschläge werden danach vom Projektleiter gesichtet und den Experten zur Diskussion vorgelegt. Anschließend soll in einer Diskussionsrunde die entgültige Version des Textes beschlossen werden.
Für eine weitere Beteiligung sind folgende Fachfgesellschaften angefragt: DGAUM, DGSMP, DGPM, DGGG