Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 079 - 001
Klassifikation S3

Sepsis - Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge

Anmeldedatum:

31.01.2015

Geplante Fertigstellung:

31.03.2018

Gründe für die Themenwahl:

Das Expertenwissen über die verschiedenen Aspekte der Sepsis ist über viele Fachdisziplinen hinweg verstreut; eine feste Zuordnung zu einer medizinischen Disziplin fehlt. Patienten mit schwerer Sepsis finden sich in den verschiedensten Fachdisziplinen mit unterschiedlich hoher Inzidenz. Die ausgeprägte Interdisziplinarität hat negative Auswirkungen auf die Lehre an den Universitäten, denn keine einzelne Fachdisziplin fühlt sich für die diesbezügliche Ausbildung der Ärzte und Medizinstudenten verantwortlich, dieses gilt auch für die Fort- und Weiterbildung. Unkenntnis und Unsicherheit bedingen nicht selten Verzögern und Verkennen der Diagnose der Sepsis sowie den Einsatz von nicht gesicherten bzw. fragwürdigen Therapieverfahren. Auch die unterschiedliche Behandlungsqualität der Einrichtungen, in denen Intensivtherapie angeboten wird, beeinflusst die Prognose von Patienten mit schwerer Sepsis.

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Prävention, Diagnose, Therapie der Sepsis sowie die Nachsorge von Patienten mit schwerer Sepsis wird im deutschen Gesundheitssystem sehr unterschiedlich gehandhabt und sollte daher entlang evidenzgestützter Empfehlungen standardisiert werden.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Frank M. Brunkhorst

Generalsekretär der DSG

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Sepsis-Gesellschaft e.V.Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)Visitenkarte

Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)Visitenkarte

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Hygiene und MikrobiologieVisitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V. (DGKL)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen

Nationales Referenzzentrum für Krankenhaushygiene

Deutsche Sepsis-Hilfe e.V.

Leitliniensekretariat:

Antje Kortüm / Ines Schiller

Sekretariat der Deutschen Sepsis-Gesellschaft e.V.
c/o Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
Universitätsklinikum Jena
Erlanger Allee 101
07747 Jena

Tel.: 03641/9323381

Fax.: 03641/9323382

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Koordination:

Prof. Dr. Frank M. Brunkhorst

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Adressaten:

Alle in Praxen und Kliniken tätige Ärzte, insbesondere jedoch intensivmedizinisch tätige Ärzte.

Versorgungssektor:

Alle Versorgungsbereiche

Patientenzielgruppe:

Da eine Sepsis potentiell bei Patienten aller Versorgungssektoren auftreten kann, kann eine definierte Patientenzielgruppe nicht benannt werden.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Upgrade entlang der revidierten Leitlinie „Surviving Sepsis Campaign Guideline 2012“ (SSC) der SCCM und ESICM; Methodik: GRADE-System

Ergänzende Informationen:

erneute Anmeldung nach Verlängerung der Gültigkeit der Leitlinie im Januar 2015; 

Die SSC-Guideline wird voraussichtlich im 3. Quartal 2012 publiziert.