Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 051 - 027
Klassifikation S2k

Akute Folgen psychischer Traumatisierung - Diagnostik und Behandlung

Anmeldedatum:

23.07.2014

Geplante Fertigstellung:

31.12.2018

Gründe für die Themenwahl:

Optimierung der Versorgung nach kritischen Ereignissen, Systematisierung und Synopse des Forschungsstandes, Qualitätssicherung in der Akutversorgung

Zielorientierung der Leitlinie:

Die LL stellt den aktuellen Forschungsstand zu Diagnostik und Behandlung von akuten Folgen psychischer Traumatisierung zusammen. Dies umfasst Screening, Früherkennung und Frühinterventionen nach kritischen und traumatischen Ereignissen. Die LL bezieht sich auf einen Zeitraum von 3 Monaten nach dem Ereignis. Diagnostische und therapeutische Maßnahmen werden für die in der Akutversorgung tätigen Berufsgruppen dargestellt und mit einer Evidenzbewertung versehen.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)Visitenkarte

Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel

Institut für Psychologie
Universität Freiburg
79085 Freiburg

Tel.: 0761 / 203-2122

e-Mail senden

Koordination:

Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel

Adressaten:

DeGPT, DGPM, DKPM, DGPPN, DGPS

In der Versorgung akut traumatisierter Menschen tätige Berufsgruppen, ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, Fachärzte mit psychosozialem Versorgungsauftrag

Versorgungssektor:

Ambulant/stationär/teilstationär

Diagnostik, Frühintervention, Prävention, Früherkennung, spezialisierte Versorgung u.a. Traumaambulanzen, primärärztliche Versorgung, psychotherapeutische Versorgung, psychosomatische Versorgung, psychiatrische Versorgung

Patientenzielgruppe:

Erwachsenen mit (akuten) hoch belastenden oder traumatisierenden Erfahrungen 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Formale Konsentierung: Nominaler Gruppenprozess

Ergänzende Informationen:

Für den Bereich der Akuttraumatisierung gibt es keine repräsentative Patientenvertretung oder Angehörigengruppe, da das Themenfeld sehr vielfältig ist. Patientengruppen werden im Leitlinienprozess im Rahmen von Diskussionen auf Fachtagungen miteinbezogen.