Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 040 - 012
Klassifikation S2k

Diagnostik und Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung

Anmeldedatum:

10.11.2016

Geplante Fertigstellung:

31.03.2018

Gründe für die Themenwahl:

Diese Leitlinie soll eine Hilfe für einsatztaktische und medizinische Entscheidungsprozesse im Rahmen einer leistungsfähigen Versorgung der Patienten darstellen. Sie gibt dem einzelnen Arzt, dem Personal der Feuerwehren und Rettungsdienste sowie weiterem medizinischen Assistenzpersonal in einem spezifischen Notfallbereich Informationen und Instruktionen über den aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnisse. Im Rahmen der Qualitätssicherung stellt sie eine qualitativ hochstehende medizinische Versorgung dar.

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Leitlinie legt den aktuellen Stand der Erkenntnisse und der Empfehlungen in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Kohlenmonoxidvergiftungen dar

  • für die rettungsdienstlichen Erstversorgung durch medizinisches Assistenzpersonal und Ärzte,
  • für die Prinzipien der klinischen Erstversorgung,
  • für die Entscheidung eines Primär- oder Sekundärtransports zu einer hyperbarmedizinischen Therapie und
  • für die weitere medizinischen Versorgung.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Priv.-Doz. Dr. med. Björn Jüttner

(Leitlinienkoordinator)

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)Visitenkarte

Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. (GTÜM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)Visitenkarte

Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin e.V. (GNPI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V. (DGINA)

Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. (BAND)

Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Deutschland e.V. (ÄLRD)

Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord)

Leitliniensekretariat:

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

Geschäftsstelle
Luisenstr. 45
10117 Berlin

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Koordination:

Priv.-Doz. Dr. med. Björn Jüttner

Adressaten:

  • medizinisches Assistenzpersonal, erstbehandelnde Ärzte/Notärzte
  • alle Rettungsorganisationen
  • medizinisches Assistenzpersonal  und Ärzte an therapeutischen Druckkammern

Versorgungssektor:

  • ambulant / stationär
  • Prävention / Diagnostik / Therapie / Rehabilitation
  • Versorgung durch den Rettungsdienst / spezialisierte Versorgung durch medizinisches Assistenzpersonal und Ärzte

Patientenzielgruppe:

Alle Personen ohne Beschränkungen hinsichtlich Geschlecht, Alter, Krankheitsstadium oder Begleiterkrankungen, die an einer Kohlenmonoxidvergiftung erkranken.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Für die Erarbeitung dieser Leitlinie wurde nach methodischer Abstimmung mit der AWMF ein Projektablaufplan entworfen.
Die Leitlinienarbeit orientiert sich hier insbesondere an den DELBI-Kriterien.
Zur Anwendung bei der Abstimmung über die Empfehlungen kommen Konsensustreffen und Delphi-Abstimmungsverfahren unter kontinuierlicher methodischer Moderation der AWMF.
Die Leitlinie wird vor ihrer Veröffentlichung durch externe Experten begutachtet (Peer-Review Verfahren) und durch die beteiligten Fachgesellschaften verabschiedet.