Leitlinien-Detailansicht
Angemeldetes Leitlinienvorhaben
Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Patientin mit Zervixkarzinom
01.02.2011
31.03.2012
Aufgrund der Prävalenz des Zervixkarzinoms sowie seiner Vorstufen und der Bedeutung der Optimierung der Versorgungsqualität bei weiter bestehender Heterogenität der Therapie und kaum sinkender Morbidität und Mortalität der Erkrankung ist ein upgrade auf S3-Niveau notwendig. Weiterhin ist vorgesehen, Qualitätsindikatoren zu erstellen, welche in die Zertifizierung der Gynäkologischen Krebszentren einfließen.
Die Zielorientierung der Leitlinie beinhaltet die Information und Beratung von Frauen über die Diagnostik, die stadiengerechte Therapie, sowie die Behandlung seltener histologischer Subtypen. Fokussiert wird auf Möglichkeiten zum Erhalt der Reproduktionsfähigkeit, die Rehabilitationsmaßnahmen, die Nachsorge, die Palliativtherapie und v.a. die Psychoonkologische Begleitung. Darüber hinaus sollen die InformationenGrundlage der interdisziplinären Tumorkonferenzen in den im Aufbau befindlichen Gynäkologischen Krebszentren sein. Ferner sollen die Empfehlungen der Leitlinie systematisch Berücksichtigung finden bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung und in Qualitätsmanagementsystemen.
Dr. Markus Follmann, MPH, MSc
für das OL-Programm von DKG, DKH und AWMF,
Office des Leitlinienprogramms Onkologie der AWMF, DKG und DKH
Berlin
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Visitenkarte
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Zytologie (DGZ)Visitenkarte
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Visitenkarte
Arbeitsgemeinschaft für radiologische Onkologie der DKG, ARO
AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH
Arbeitsgemeinschaft Bildgebung in der Onkologie (ABO) der DKG
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. (ADT)
Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie der DKG, AGO
Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie und Brustgesundheit (AGO) der SGGG
Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Radiologie (AGR) der DGGG
Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie der DKG, AIO
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie der DKG, AOP
Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pharmazie (OPH) der DKG
Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin der DKG, APM
Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der DKG
Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSO
Arbeitsgemeinschaft supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS
Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie e.V. (AUO) der DKG
Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie der DGGG
Arbeitsgemeinschaft zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland e.V. (AZÄD)
Berufsverband der Frauenärzte e.V.
Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen und internistischen Onkologen in Deutschland e.V. (BNHO)
Berufsverband Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland e.V., BNGO
Bundesarbeitsgemeinschaft leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe eV.
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Onkologie der DKG, CAO
Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie e.V. (DGOP)
Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS)
Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen, DVSG
European Society of Gynaecological Oncology (ESGO)
Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
Konferenz Onkologische Kranken- und Kinderkrankenpflege (KOK)
Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten (ZVK) e.V.
Prof. Dr. med. M. W. Beckmann
Direktor der Universitätsfrauenklinik
Universitätsstr. 21-23
91054 Erlangen
Prof. Dr. med. M. W. Beckmann
Die Empfehlungen der Leitlinie richten sich an alle Ärzte und Angehörigen von Berufsgruppen, die mit der Versorgung von Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs befasst sind. Sie richtet sich ferner an alle an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Frauen sowie deren Angehörige.
Frauenheilkunde, Gynäkologische Onkologie
Die Leitlinie richtet sich ausschlißlich an alle an einem Zervixkarzinom erkrankten Patientinnen (inklusive mikroinvasive Läsionen/hochgradige Vorstufen, exklusive frühe Vorstufen/präinvasive Läsionen) sowohl der stationären als auch ambulanten Versorgung Damit ist diese S3-Leitlinie klar von drei anderen HPV-Leitlinien abgegrenzt. Früherkennung und (Impf-)Prävention sind nicht Bestandteil der neuen S3-Leitlinie, sondern werden in den bereits bestehenden Leitlinien abgehandelt.
Konsensuskonferenzen / Nominaler Gruppenprozess, Evaluation der Publikationen nach Evidenz-Kriterien des Oxford Centre for Evidence-based Medicine (http://www.cebm.net)
Förderung durch das Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, DKG und DKH (www.leitlinienprogramm-onkologie.de), Weitere Informationen über das Leitliniensekretariat