Leitlinien-Detailansicht
Angemeldetes Leitlinienvorhaben
Hypoxische Enzephalopathie (HE)
01.12.2011
28.02.2013
Die Zahl der primär erfolgreich reanimierten Patienten nimmt durch verstärkte Anstrengungen zur weiteren Verbreitung des Wissens der Laienreanimation und verbesserte präklinische Maßnahmen zu. Zusätzlich ist mit der systemischen Hypothermie eine therapeutische Option vorhanden. Die Prognoseabschätzung von Patienten mit HE wird weiter ein wesentlicher Bestandteil der Therapiesteuerung sein. In den USA rechnet man mit ca. 180.000-450.000 Todesfällen pro Jahr durch Herz-Kreislauf-Stillstände, in der europäischen Gemeinschaft kommt es jährlich zu rund 400 000 Reanimationen mit rund 270 000 Todesfällen (Chugh 2010, Kong et al 2011). Bei einer Inzidenz von ca. 1:1000 pro Jahr kann man in Deutschland also von rund 80 000 Patienten jährlich ausgehen.
Die Leitlinie will die Pathophysiologie der HE, ihre klinische Ausprägung, die Prognoseeinschätzung, Therapie und die Rehabilitationsmöglichkeiten darlegen.
Prof. Dr. Gerhard F. Hamann
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)Visitenkarte
Deutsche Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI)Visitenkarte
Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)Visitenkarte
Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)Visitenkarte
Arbeitsgemeinschaft Neurologische Frührehabilitation (AGNFR)
Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN)
Schweizerische Neurologische Gesellschaft (SNG)
Österreichische Gesellschaft für Neurorehabilitation
Prof. Dr. Gerhard F. Hamann
Neurologische Klinik
Dr. Horst Schmidt Klinik GmbH
Ludwig-Erhard-Straße 100
65199 Wiesbaden
Prof. Dr. Gerhard F. Hamann
Adressaten der Leitlinie sind Patienten und Ärzte und v.a. Neurologen, Kardiologen, Internisten, Intensivmediziner, Notärzte und Rehabilitationsmediziner
Die stationäre Versorgung im Bereich Diagnostik, Therapie und Rehabilitation
Modifiziertes Delphiverfahren. Es gab neben e-mail Korrespodenzen, persönliche Treffen der Leitliniengruppenmitglieder und eine gemeinsame Telefonkonferenz am 29.11.2011