Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 030 - 082
Klassifikation S2k

Radikulopathie, zervikale

Anmeldedatum:

25.09.2016

Geplante Fertigstellung:

31.12.2017

Gründe für die Themenwahl:

Die zervikale Radikulopathie (ZR) ist eine häufige neuro-muskuloskeletale Erkrankung, die durch Schmerzen und Behinderung eine erhebliche Einschränkung für die Patienten verursacht. Mit einer jährlichen Inzidenz von 83,2 von 100.000 und einer erhöhten Inzidenz in der 5. und 6. Lebensdekade ist die ZR relativ häufig.
Die Behandlung der ZR ist üblicherweise multidisziplinär und erstreckt sich häufig über einen längeren Zeitraum. Es gibt keinen Gold-Standard für die Behandlung. Deshalb ist es entscheidend, eine Leitlinie mit wesentlichen Fachgesellschaften abgestimmten Empfehlungen zu erzielen. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Upgrade der vorhandenen Leitlinie.
Das Ziel der LL ist es, alle relevanten Fachgesellschaften mit einzubeziehen, um schließlich konsertierte Empfehlungen zu bewirken.
Oberstes Ziel ist dabei, klare Empfehlungen auszusprechen, welche Patienten primäre operiert und welche Patienten konservativ behandelt werden sollen.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. med. habil. Marcus Pohl

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation e.V. (DGNR)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)Visitenkarte

Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR)Visitenkarte

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)

Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)

Deutscher Verband der Ergotherapeuten (DVE) e.V.

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. med. habil. Marcus Pohl

HELIOS Klinik Schloss Pulsnitz GmbH
Fachklinik für Neurologisch-Neurochirurgische Rehabilitation
Wittgensteiner Str. 1
01896 Pulsnitz

Tel.: +49 35955 5-1201

Fax.: +49 35955 5-1210

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Koordination:

Prof. Dr. med. habil. Marcus Pohl



 

Prof. Dr. med. habil. Tobias Back

Chefarzt Neurologie / Stellvertr. Ärztlicher Direktor
Sächsisches Krankenhaus Arnsdorf
Akademisches Lehrkrankenhaus der TU Dresden
Hufelandstraße 15
01477 Arnsdorf

Tel.: 035200 26-3511

Fax.: 035200 26-3513

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Adressaten:

Alle Berufsgruppen, die Patienten mit zervikaler Radikulopathie behandeln. Überwiegend Hausärzte, spezialisierte Ärzte in der Niederlassung (Neurologie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Schmerztherapie, Innere Medizin, etc.), Ärzte in Krankenhäusern aus allen konservativen und speziellen chirurgischen Fächern wie Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie), in der Rehabilitationsmedizin tätige Ärzte (besonders aus dem Bereich der Neurologie und Orthopädie) Funktionstherapeuten (besonders Physiotherapie und Ergotherapie)

Versorgungssektor:

Ambulant, stationär im Krankenhaus, ambulant und stationär in Rehabilitationseinrichtungen

Patientenzielgruppe:

Alle Patienten mit zervikaler Radikulopathie

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Die Empfehlungen aus der S2k-Leitlinie werden keine Angabe von Evidenz- und Empfehlungsgraden enthalten, da keine systematische Aufbereitung der Evidenz zugrunde liegt.
Konsensfindung mit wichtigen in der Behandlung der zervikalen Radikulopthie beteiligten Fachgesellschaften wird angestrebt über Mandatsträger der Fachgesellschaften.