Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 030 - 028
Klassifikation S2k

Chorea / Morbus Huntington

Anmeldedatum:

01.10.2015

Geplante Fertigstellung:

31.12.2017

Gründe für die Themenwahl:

Die Differentialdiagnose einer Chorea kann komplex sein. Hier wollen die Autoren Hilfestellungen geben für das Prozedere. Bei der Behandlung der Huntington - Erkrankung sind Nebenwirkungen und geeignete Dosierungen der Medikation zu beachten. Die Behandlung sollte symptomorientiert erfolgen. Die Behandlungsvorschläge beruhen größtenteils auf Erfahrungen von Experten, da die Datenlage aus Studien bei der Huntington - Erkrankung sehr begrenzt ist.

Zielorientierung der Leitlinie:

Darstellung diagnostischer Schritte und therapeutischer Möglichkeiten

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Carsten Saft

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Österreichische Gesellschaft für Humangenetik (ÖGH)

Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN)

Schweizerische Neurologische Gesellschaft (SNG)

Leitliniensekretariat:

Prof. Carsten Saft

St. Josef Hospital
Gudrundstr 56
44797 Bochum

Tel.: 0234-509-6405

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Koordination:

Prof. Carsten Saft

Adressaten:

Neurologen, Psychiater, Humangenetiker, Patienten mit Huntington - Erkrankung und unklaren hyperkinetischen Bewegungsstörungen

Versorgungssektor:

Ambulante, teilstationäre, stationäre Versorgung im Bereich der Neurologie, Psychiatrie und Humangenetik 

Patientenzielgruppe:

Patienten mit Huntington - Erkrankung und anderen choreatiformen Bewegungsstörungen

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Der Leitlinientext der vorherigen Auflage wird aktualisiert, als Quellen systematisch aufbereiteter  Evidenz (Systematic Reviews) werden die Arbeiten von Bonelli und Wenning, 2006 und Bonelli und Hofmann, 2007, sowie Mestre et al., 2009a und b , sowie Li et al., 2015 (Cochrane Library gelistet; Suchbegriff „huntington“ und „chorea“) herangezogen. Ferner erfolgt eine Pubmed – Recherche unter dem Stichwort „huntington's disease treatment“ zurückreichend bis Januar 2009. Es existieren keine Berichte des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitsw esen (IQWiG) zu den Themen: „Chorea“, „Huntington“ oder „Hyperkinesie“.  

S2K wird angestrebt. Als Verfahren zur Konsensfindung wird der Leitlinientext der vorherigen Auflage aktualisiert und an die Expertengruppe verteilt. Die von den Autoren vorgenommenen Änderungen und Ergänzungen werden in mehreren Durchgängen wiederum mit der Möglichkeit des Feedbacks an die Expertengruppe und zuletzt an den Vertreter der Selbsthilfegruppe versendet. Veränderungen und Empfehlungen werden im Delphi - Verfahren abgestimmt, sofern dann notwendig im nominalen Gruppenprozess im Rahmen einer Konsensuskonferenz abgestimmt. Die Neutralität der Moderation wird durch einen unabhängigen Moderator gewährleistet, der Abstimmungsprozesse und Ergebnisse dokumentiert, Autoren mit möglichen Interessenskonflikten werden gebeten sich zu enthalten. Die Leitlinie wird abschließend den Vorständen der beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen zur Verabschiedung übermittelt. Etwaige Änderungs- oder Ergänzungsvorschläge werden in der Leitliniengruppe diskutiert und ggf. abgestimmt.

Ergänzende Informationen:

Beratend soll der/die Vorsitzende der Deutsche Huntington Hilfe e.V. beteiligt werden.