Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 028 - 046
Klassifikation S3

Rechenstörung, Diagnostik und Behandlung

Anmeldedatum:

20.10.2014

Geplante Fertigstellung:

31.03.2017

Gründe für die Themenwahl:

Die Rechenstörung ist mit einer Prävalenz von ungefähr 3-8% eine häufige Entwicklungsstörung, die oft noch mit weiteren psychischen Auffälligkeiten einhergeht. Die Rechenstörung weist ohne wirksame Therapie eine hohe Persistenz auf und kann deshalb zu deutlichen Einschränkungen im schulischen, beruflichen aber auch im privaten Bereich der Betroffenen führen. Deshalb ist die Effektivität der unterschiedlichen Fördermaßnahmen von zentraler Bedeutung für Forschung und Praxis. 

In Bezug auf die Diagnostik kennt die klinische Forschung und Praxis unterschiedliche Vorgehensweisen, Diagnosekriterien und Testverfahren, deren Zweckmäßigkeit und Anwendbarkeit nicht durchgehend klar ist.

Zielorientierung der Leitlinie:

Erklärtes Ziel der Leitlinie ist es, klare, empirisch fundierte Handlungsanweisungen für eine vereinheitlichte Diagnostik der Rechenstörung bereitzustellen und über die Wirksamkeit aktueller Fördermethoden aufzuklären. Dadurch soll eine angemessene Diagnostik und Therapie der Rechenstörung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch wissenschaftlich begründete und qualitätsgesicherte Verfahren gewährleistet werden.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP)

Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL)

Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs

Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM)

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Deutscher Lehrerverband (DL)

Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (BAG)

Verband Sonderpädagogik (vds)

Leitliniensekretariat:

Stefan Haberstroh

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie
Waltherstraße 23
80337 München
URL: http://www.kjp.med.uni-muenchen.de

Tel.: 089 / 4400 55907

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Koordination:

Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne

Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Klinikum der Universität München
Nußbaumstraße 5a
80336 München

Tel.: 089 / 4400-55901

Fax.: 089 / 4400-55902

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Adressaten:

Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Psychotherapeuten, Lerntherapeuten und weitere Berufsgruppen, die an der Diagnostik und Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Rechenstörung beteiligt sind.

Versorgungssektor:

Diagnostik und Therapie

Patientenzielgruppe:

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Rechenstörung (ICD-10 F81.2) 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

 Evidence-Basierung: Systematische Literaturrecherche mit meta-analytischer Auswertung, Überprüfung methodischer Qualität mittels Checklisten SIGN 50, Evidenzgraduierung mittels GRADE, Konsensfindung: Nominaler Gruppenprozess

Ergänzende Informationen:

Das Projekt wird vom Bundesverband für Legasthenie (BVL) durch finanzielle Mittel unterstützt.

Für weitere Informationen zur Leitlinie wenden Sie sich bitte an das Leitliniensekretariat.

Die Beteiligung von DGPPN wurde angefragt.