Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 028 - 022
Klassifikation S2e

Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen, Behandlung

Anmeldedatum:

31.05.2012

Geplante Fertigstellung:

30.05.2017

Gründe für die Themenwahl:

Angststörungen manifestieren sich häufig bereits im Kindes- und Jugendalter; die Trennungsangst kann bereits im Kindergarten die psychosoziale Entwicklung beeinträchtigen. Angststörungen gehen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung weiterer psychischer Störungen einher; insbesondere sind hier Angststörungen des Erwachsenenalters und affektive Störungen zu nennen. Für Angststörungen gibt es effektive psychotherapeutische Vorgehensweisen, deren Evidenz als gut belegt gelten kann. Solche therapeutischen Angebote sind jedoch in Deutschland nicht in allen Regionen verfügbar. Das Wissen um diese evidenzbasierten Ansätze ist weiterhin als nicht ausreichend zu bezeichnen. Nebst psychotherapeutischen Ansätzen können im Einzelfall bei Angststörungen auch medikamentöse Ansätze vorübergehend erwogen werden, um die Voraussetzungen für die Initiierung einer psychotherapeutischen Behandlung zu verbessern.

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Leitlinie soll umfassend über die Wirksamkeit aktueller Behandlungsansätze bei Angststörungen im Kindes- und Jugendalter informieren. Die Leitlinie soll zu einer Verbesserung der Versorgung betroffener Kinder und Jugendlicher in Deutschland führen.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Silvia Schneider

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGP e.V.

Bundesvereinigung Verhaltenstherapie im Kindes- und Jugendalter e.V. (BVKJ)

Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPTV)

Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie

Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (BApK)/Familien-Selbsthilfe Psychiatrie

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)

Deutsche Fachgesellschaft für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie e.V. (DFT)

Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Deutschland e.V. (VAKJP)

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Silvia Schneider

Ruhr-Universität Bochum
Klinische Kinder- und Jugendpsychologie
Universitätsstraße 150
44780 Bochum

Tel.: 0234 320 3169


Fax.: 0234 320 3169


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Koordination:

Prof. Dr. Silvia Schneider

Adressaten:

Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie, Psychosomatische Medizin sowie Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Psychotherapeuten und weitere Professionen, die an der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Angststörungen beteiligt sind.

Versorgungssektor:

Therapie im ambulante, stationären und teilstationären Rahmen.

Patientenzielgruppe:

Kinder und Jugendliche mit Angststörungen (F40, F41, F93)

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Systematische Literaturrecherche mit metaanalytischer Auswertung orientiert an den Kriterien des Delbi in folgenden Schritten: Formulierung von Schlüsselfragen (Kriterium 2), Berücksichtigung existierender Leitlinien (Kriterium 30-34), systematische Recherche, Auswahl und Bewertung von Evidenz (Kriterium 8 u. 9), Zusammenfassung der Evidenz in Tabellen, wenn möglich Quantifizierung der Wirksamkeit durch gewichtete mittlere Effektstärken.

Ergänzende Informationen:

Dieses Leitlinienprojekt wird durch finanzielle Mittel der DGKJP sowie durch eigene Mittel der Lenkungsgruppe unterstützt. Weitere Informationen können beim Ansprechpartner erfragt werden.