Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 015 - 085
Klassifikation S2k

Diagnostik und Therapie vor einer assistierten reproduktionsmedizinischen Behandlung (ART)

Anmeldedatum:

01.05.2016

Geplante Fertigstellung:

15.12.2018

Gründe für die Themenwahl:

Ablauf einer strukturierten Abfolge von invasiven und nicht-invasiven diagnostischen Maßnahmen bei Kinderwunsch bis dato nicht umfassend dargestellt.

Die Definition der fachspezifischen Inhalte der Sterilitätsabklärung ist bislang nicht interdisziplinär abgebildet.

Vermeidung von Überdiagnostik in der Sterilitätsabklärung.

Vereinheitlichung der Diagnostik in der Paarabklärung Erläuterung des Stellenwerts invasiver anatomischer Diagnostik

Bis dato existiert keine klare Definition der indikationsbezogen sinnvollen Therapiewege.

Die LL soll dazu beitragen, die nicht-ART-Therapiemaßnahmen zu bewerten und ihre Indikationen klar zu definieren.

Durch die LL soll ein nicht indizierter Einsatz von Methoden der ART vermieden werden

Zielorientierung der Leitlinie:

Strukturierung der Paardiagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch

Einordnung der invasiven Diagnostik bzgl. Anamnese und Zeitpunkt im Vergleich zur nicht invasiven Diagnostik

Rationelle Diagnostik in einem eng definierten Zeitrahmen sicherstellen.

Definition exakter Indikationsbereiche für Therapieformen ohne ART.

Stellenwert der nicht-ART-Therapiemaßnahmen und Abgrenzung zur ART.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. med. M.W. Beckmann

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für EndokrinologieVisitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Reproduktionsmedizin Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)Visitenkarte

Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Arterioskleroseforschung e. V. (DGAF)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin e.V.

Arbeitsgemeinschaft Universitärer Reproduktionsmedizinischer Zentren (URZ)

Arbeitskreis Frauengesundheit e.V.

Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)

Bundesverband reproduktionsmedizinscher Zentren Deutschlands (BRZ)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft

Pro Familia

Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. (DMG)

Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)

Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (OEGGG)

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) e.V. der DGGG

Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht der DGGG (AGMedR)

NATUM e.V. (Naturheilkunde, Komplementärmedizin, Akupunktur und Umweltmedizin in der Frauenheilkunde)

Deutsche Gesellschaft für Frauengesundheit e.V. (DGF)

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. med. M.W. Beckmann

Frauenklinik Universitätsklinikum Erlangen
Universitätsstr. 21-23
91054 Erlangen

Tel.: 09131 85 44063 oder 44060

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Koordination:

Prof. Dr. Bettina Toth, Prof. Dr. Thomas Strowitzki

Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen
Im Neuenheimer Feld 440
69120 Heidelberg

Tel.: 06221 56 36068

e-Mail senden

Adressaten:

Frauenärzte, Urologen, Andrologen (auch Dermatologie, Innere), gyn. Endokrinologen, Reproduktionsmediziner

Versorgungssektor:

Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin

Patientenzielgruppe:

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

 selektive Literaturrecherche bei einzelnen Fragestellen, Methodik des Konsenses nach AWMF-Regelwerk, Zur Konsensusfindung sollen Konsensuskonferenzen zum Einsatz kommen.

Ergänzende Informationen:

Erstellung einer Expertengruppe bereits erfolgt, diese umfasst:

Prof. Dr. Katharina Hancke, Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Ulm

Prof. Dr. Thomas Strowitzki und Prof. Dr. Bettina Toth, Gyn. Endokrinologie und Fertilitätstörungen, Heidelberg

Dr. Jana Liebenthron, Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Bonn

Prof. Dr. Frank Tüttelmann, Humangenetik, Münster

Prof. Dr. Sabine Kliesch, Andrologie, Münster

Dr. Maren Goeckenjan, Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Dresden

Prof. Dr. Michael Bohlmann, UFK Mannheim

Dr. Dunja Baston-Büst und Prof. Dr. Jan Krüssel, Unikid, Düsseldorf

Dr. Verena Nordhoff, Gyn. Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Münster