Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 015 - 076
Klassifikation S2k

Extrauteringravidität

Anmeldedatum:

10.04.2014

Geplante Fertigstellung:

30.06.2017

Gründe für die Themenwahl:

Die Extrauteringravidität stellt nach wie vor eine relevante Bedrohung hinsichtlich Morbidität und Mortalität dar. Die Inzidenz wird ingesamt mit etwa 1 % aller Schwangerschaften angenommen, kann aber durch vorausgegangene aszendierende Infektion auf über 30 % ansteigen. Zudem geht von dieser Erkrankung eine starke negative Beeinflussung der weiteren Fertilität betroffener Frauen aus.  Bislang existiert keine Leitlinie zu dem Thema, sodaß die Diagnostik und Therapie nicht einheitlich erfolgt. Dies führt in der täglichen Praxis zu teilweise verspäteter Diagnose-Stellung und zu Unsicherheiten in der therapeutischen Entscheidung. haften stellt die EUG eine  der häufigsten Erkrankungen mit zum Teil weitreichenden Folgen dar.

Zielorientierung der Leitlinie:

1. Verbesserung der Früherkennung einer Extrauteringravidität

2. Bewertung der verschiedenen therapeutischen Möglichkeiten bzgl. Erfolgs- bzw. Komplikationsrate und der weiteren Fertilität 

3. Einfluß auf die weitere Sterilitätstherapie

4. Verbesserung der Nachsorge  

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. med. M. W. Beckmann

DGGG-Leitlinienbeauftragter

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) e.V. der DGGG

Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie (AWOgyn)

Arbeitsgemeinschaft Balneologie, Physiotherapie, Rehabilitation und Akupunktur in der Frauenheilkunde e. V. der DGGG

Arbeitsgemeinschaft Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit (FIDE AG e.V.)

Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V. (ÄGGF)

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin e.V. (DGGEF)

Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) der OEGGG

Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Radiologie (AGR) der DGGG

Arbeitsgemeinschaft Immunologie in der DGGG (AGIM)

Arbeitsgemeinschaft Infektiologie und Infektimmunologie der DGGG

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendgynäkologie e.V.

Arbeitsgemeinschaft für materno-fetale Medizin e.V. (AGMFM)

Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht der DGGG (AGMedR)

NATUM e.V. (Naturheilkunde, Komplementärmedizin, Akupunktur und Umweltmedizin in der Frauenheilkunde)

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG e.V.)

Arbeitsgemeinschaft Schwangerschaftshochdruck / Gestose e.V.

Arbeitsgemeinschaft für Ultraschalldiagnostik in Gynäkologie und Geburtshilfe (ARGUS)

Arbeitsgemeinschaft Universitärer Reproduktionsmedizinischer Zentren (URZ)

Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion e.V. (AGUB) der DGGG

Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie der DGGG

Board für Pränatal- und Geburtsmedizin

Vereinigung der Hebammenlehrer e. V. AG

Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (OEGGG)

Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG)

European Society for Gynecological Endoscopy (ESGE)

European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE)

Leitliniensekretariat:

DGGG-Leitliniensekretariat

Frauenklinik Universitätsklinikum Erlangen
Universitätsstr. 21-23
91054 Erlangen

Tel.: 09131 85 44063 oder 44060

e-Mail senden

Koordination:

Prof. Dr. Stefan P. Renner, MBA

Stellvertretender Klinikdirektor
Frauenklinik
Universitätsklinikum Erlangen
Universitätsstr. 21-23
91054 Erlangen

Adressaten:

Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe; Alle ärztlichen Kollegen mit möglichem beruflichen Kontakt zur Patientenzielgruppe 

Versorgungssektor:

- ambulant/stationär/teilstationär

- Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Nachsorge

- primärärztliche/spezialisierte Versorgung 

Patientenzielgruppe:

Frauen im fertilen Alter

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

1. Literatur-Recherche
2. Konsensus-Bildung aufgrund der Literatur-Daten und Erfahrungen

Ergänzende Informationen:

Allen Arbeitsgemeinschaften der DGGG wurde die Mitarbeit angeboten.