Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 004 - 026
Klassifikation S2k

Gefäßverletzungen

Anmeldedatum:

10.01.2015

Geplante Fertigstellung:

31.07.2018

Gründe für die Themenwahl:

Weiterhin ist das Verbluten neben dem Schädel-Hirn-Trauma  die Todesursache Nummer 1 aufgrund eines Traumas. Insbesondere zeigte sich dies in den weltweiten Militäreinsätzen. Aber auch durch die zunehmende endovaskuläre Diagnostik als auch Behandlung von Gefäßerkrankungen ist mit einer zunehmende Anzahl behandlungsbedürftiger iatrogener Gefäßverletzungen zu rechnen. Bislang fehlt eine entsprechende AWMF-Leitlinie, die eine Handlungssicherheit fächerübergreifend darstellt. Der Schwerpunkt liegt bei Themen, die bisher nicht von der Polytrauma-LL  erfasst bzw. in entsprechendem Detail  abgebildet wurden. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Folgende Ziele werden verfolgt:

1. Behandlung von Massenblutungen (Hämostyptika, Blutprodukte, Tourniqet)

2. Behandlung der Verletzung durch interventionelle bzw. offene Therapie

3. Möglichkeit des temporären Shuntens von Gefäßverletzungen

4. Behandlungsunterschiede arterielle, venöse und gemischte Gefäßverletzungen

5. Kompartmentspaltung bei peripheren Gefäßverletzungen

6. Nachsorge nach Gefäßverletzung 012-019 Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Oberfeldarzt Dr. Daniel Hinck

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)Visitenkarte

Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Phlebologie (DGP)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)Visitenkarte

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)

Leitliniensekretariat:

Dr. Monique Jacobs

Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin
Robert-Koch-Platz 9
10115 Berlin

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Koordination:

Oberfeldarzt Dr. Daniel Hinck

Bundeswehrkrankenhaus Hamburg
Abteilung Gefäßchirurgie
Lesserstraße 180
22049 Hamburg

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Adressaten:

- Chirurgen

- Gefäßchirurgen

- Unfallchirurgen

- Radiologen

- Interventionell tätige Ärzte

- Anästhesisten

Versorgungssektor:

prästationär/stationär

Patientenzielgruppe:

- Kinder/Erwachsene,

- Polytraumatisierte,

- Patienten, die eine diagnostische bzw. therapeutische Interventionen der Gefäße erfahren

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Es ist eine S2K Leitlinie geplant. Die Literaturrecherche soll über gängige Portale (Pubmed, Cochrane Library, Scopus, Embase,…) erfolgen. Diese wird anhand von evidence-based-medicine Kriterien bewertet und nach Evidenz Klassen gewichtet. Die Konsensusfindung erfolgt in einer interdisziplinären Konsensuskonferenz bzw. im Delphi-Verfahren