Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 002 - 001
Klassifikation S2k

Prävention und Früherkennung arbeitsbedingter Gesundheitsgefährdungen bei Tätigkeiten unter Einwirkung von Blei und seinen Verbindungen

Anmeldedatum:

19.12.2017

Geplante Fertigstellung:

31.12.2018

Gründe für die Themenwahl:

Die im Dezember 2010 verabschiedete S1-Handlungsempfehlung der DGAUM „Arbeit unter Einwirkung von Blei und seinen Verbindungen“ ist inhaltlich nicht mehr aktuell und muss überarbeitet werden. Hierbei soll ein Upgrade auf S2k-Niveau erfolgen. Im Rahmen der Überarbeitung soll auch die aktuelle Diskussion über die Abbildung der Kanzerogenität von Blei(-Metall) und seinen Verbindungen in den Grenzwerten für das arbeitsmedizinische Biomonitoring aufgegriffen werden. Die Leitlinie soll Hinweise sowohl zur Verhältnis- als auch Verhaltensprävention geben, wird aber auf die arbeitsmedizinische Vorsorge in den genannten Tätigkeitsfeldern fokussieren. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Ziel der Leitlinie ist eine möglichst evidenzbasierte Ausgestaltung der arbeitsmedizinischen Pflicht-, Angebots- und Wunsch-Vorsorge nach ArbMedVV bei Beschäftigten, die Arbeiten unter Einwirkung von Blei und seinen Verbindungen ausüben. 

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Monika A. Rieger

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Gesellschaft für Toxikologie

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Monika A. Rieger

Leitlinien-Beauftragte im DGAUM-Vorstand
Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung
Universitätsklinikum Tübingen
Wilhelmstr. 27
72070 Tübingen

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Koordination:

Prof. Dr. Hans Drexler

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Adressaten:

Betriebsärzte, Arbeitsmediziner, Gewerbeärzte

Versorgungssektor:

Ambulante Versorgung mit Bezug zum Betrieb

Primär- und Sekundärprävention bei arbeitsbedingter Exposition gegenüber Blei und seinen Verbindungen im Rahmen der betriebsärztlichen Betreuung und arbeitsmedizinischen Vorsorge

Patientenzielgruppe:

Beschäftigte mit Exposition gegenüber Blei und seinen Verbindungen

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

  • Systematische Aufarbeitung der verfügbaren (inter)nationalen wissenschaftlichen Literatur, von (inter-)nationalen wissenschaftlichen Leitlinien und (inter-)nationalen Praxisempfehlungen
  • Formulierung eines Textentwurfs mit Ableitung von Empfehlungen für das ärztliche Handeln
  • Einholung schriftlicher Änderungsvorschläge zum Text innerhalb der Leitliniengruppe
  • Strukturierte Konsensfindung im Rahmen einer Konsensuskonferenz

Ergänzende Informationen:

Veröffentlichungen der DFG (MAK- und BAT-Werte) und des BMAS (TRGS) sowie verfügbare internationale Quellen